Förderverein Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Konzertankündigung – Romantic Folk mit der Gruppe “Siebenschläfer”

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Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge lädt alle Folkmusik-Liebhaber herzlich zu einem besonderen Konzert ein.

Das Gesangsduo “Siebenschläfer” spielt

am Freitag, 12. April 2019

im Gleimhaus Halberstadt (Domplatz 36).

Beginn: 18.00 Uhr

Der Eintritt ist wie immer frei, wir bitten um eine Spende für die Finanzierung der “Tage der Begegnung”.

Wir freuen uns auch auf unsere internationalen Gäste, die im Rahmen der “Tagen der Begegnung” ebenfalls das Konzert besuchen werden.

 


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Das jüngste Projekt von Klaus Adolphi (HORCH / The Aberlour’s) mit Kathrin Peter (Opernextrachor Halle / Cantiga) widmet sich Liedern von Renaissance bis Romantik, von Angel- bis Anhaltsachsen, von Shakespeare bis Adolphi. Keltische Mystik trifft auf Vagantenverse des 12. Jahrhunderts, Eichendorff auf Kollege Novalis, deutsche Historie auf schottische Legenden.

Perlende Arpeggien diverser Saiteninstrumente und ein klarer, wandelbarer Sopran offerieren vor allem die filigranen Seiten vieler Adolphi-Kompositionen und –Bearbeitungen.

Kathrin Peters außergewöhnliche Stimme fiel schon vor Jahren bei der damals populären Renaissance-Folkgruppe Burgunder auf und erlangte dann im klassischen Bereich ihre heutige, unverwechselbare Prägung.

Aus dem großen Erfahrungs-und Ideenfundus beider Künstler schöpft nun dieses Projekt, welches ebenso an Loreena McKennitt oder Ougenweide wie an die Traditionen der fahrenden Spielleute erinnert.

 

Pressezitat zur Premiere in der Pauluskirche Halle:

„Das vielseitige Klangspektrum und die spannenden Brückenschläge zwischen Historie und Gegenwart sorgten für Begeisterung, die Verschmelzung der beiden Stimmen – aus sehr verschiedenen musikalischen Bereichen kommend – erlangte eine seltene Intensität.“

 

Kathrin Peter: Gesang / Blockflöten / Krummhorn/ Glockenspiel / Percussion

Klaus Adolphi: Gesang / Laute / Gitarren/ Mandola / Mandocello / Cister / Harmonium / Percussion

(Text und Foto: Gesangsduo Siebenschläfer)

Aktion “2000 Leben für den Bau eines Stollens” April 2018

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“2000 Leben für den Bau eines Stollens” -  diese große Opferzahl hat das Prinzip “Vernichtung durch Arbeit” gefordert, das die Nazis im KZ Langenstein-Zwieberge gnadenlos angewandt haben. In nur knapp einem Jahr, von April 1944 bis April 1945, starben ca. 2000 Häftlinge, die unter unmenschlichen Bedingungen ein Stollensystem von 13 km Länge in die Thekenberge bei Halberstadt graben mussten. Es sollte der Untertageverlagerung von Rüstungsproduktion für die deutsche Luftwaffe dienen.

Am 9. April 1945, wenige Tage vor der Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen, wurden noch etwa 3000 Häftlinge auf einen Marsch getrieben, der für die meisten von ihnen zu einem Todesmarsch werden sollte.

Der Stollen als historischer Ort des Leidens der Häftlinge ist das zentrale Herzstück der Gedenkstätte. Das konnten auch die Projektteilnehmer der diesjährigen Gedenkaktion, deren Thematik von der internationalen Gruppe der 2. Generation ausgewählt wurde, nachhaltig spüren. In der Vorbereitung der Aktion setzten sich die Jugendlichen nicht nur mit Texten von Überlebenden auseinander, die die Bedingungen im Stollen beschrieben, sondern konnten auch bei einem ersten Besuch den “kalten Atem” des Stollens spüren, den man empfindet, wenn man sich dem Mundloch A nähert. Und beim Lesen der Texte im Stollen wirkte nicht nur die Kälte bedrohlich, sondern die beschriebenen Erinnerungen an Hundegebell, an das Gebrüll der Wachmannschaften, den Lärm der Pressluftbohrer, an die Angst der Häftlinge vor Schlägen, vor Unfällen und der Schwere der Arbeit machten auch die Verzweiflung der Häftlinge greifbar. So konnten sich die Jugendlichen den Gefühlen der Menschen, die im Stollen litten, und dem Ort, an dem diese Grausamkeiten stattgefunden haben, annähern. Aber ohne den Zugang zu diesem Ort wäre eine Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nazis weitaus schwieriger.

Deshalb MUSS der Stollen auch weiterhin zugänglich bleiben: für Besucher, für Schüler, für Interessierte – für alle, die sich erinnern wollen, aber auch für jene, die Geschichte am liebsten vergessen wollen! Diese Verbrechen hat es gegeben und der Stollen ist ein Zeugnis dafür. Umso gefährlicher ist es, dass der Zugang nun in Gefahr scheint, denn der Stollen wurde privatisiert, der letzte Eigentümer ist insolvent und das gesamte Gelände steht zur Versteigerung. Es muss daher sicher bleiben, dass auch ein neuer Eigentümer mindestens den bisher zugänglichen Teil des Stollens weiter für die Gedenkstätte offen hält. Und diese Forderung stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jugendaktion.

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2000 Leben hatte der Bau des Stollens gekostet und mit 2000 Windspielen, die entlang des „Leidensweges“ der Häftlinge vom Lager zum Stollen aufgehängt wurden, wollten die Jugendlichen diese Opferzahl verdeutlichen und durch Töne ins Gedächtnis rufen.

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In Vorbereitung der Aktion hatten verschiedene Institutionen und Einrichtungen Windspiele aus unterschiedlichen Materialien gebaut und zur Gedenkstätte gebracht, wie z.B. die Evangelische Stiftung Neinstedt, das Gymnasium Martineum Halberstadt, die Kindertagesstätten des Cecilienstifts Halberstadt, das Landschulheim Grovesmühle, die Sine-Cura-Schule Gernrode, die Sekundarschule am Hagenberg Gernrode, die Förderschule Wasserleben, die Bosseschule Quedlinburg, die Malschule “Augenblick” Blankenburg, die Freie Schule Langenstein sowie zahlreiche Einzelpersonen. Jedes Windspiel trug außerdem ein Zitat eines Überlebenden, das sich auf die Arbeit im Stollen bezog. So konnten Spaziergänger auch noch Wochen nach der Aktion beim Hören der Klänge der Windspiele auch die Stimmen der ehemaligen Häftlinge wahrnehmen, wenn sie die Zitate lasen.

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Die Gruppe und fleißige Helfer beim Aufhängen der Windspiele auf dem Leidensweg

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Vorbereitet und am Stolleneingang angebracht wurden ebenfalls die Plakate

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In der Vorbereitungsphase des Projektes verbanden die jungen Leute ihre ausgewählten Texte mit Klängen von Klangschalen. Das Projekt wurde nicht nur wie in den vergangenen Jahren von unserer Halberstädter Theaterpädagogin Anja Grassmeier unterstützt, sondern auch von Peter Filter, einem Klangkünstler, der seine Klangschalen, Fingertrommeln und verschiedene andere Klanginstrumente zur Verfügung stellte und auch die musikalische Umrahmung der offiziellen Gedenkveranstaltung am Stollen übernahm.

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Vorbereitung der Klangaktion mit Unterstützung von Peter Filter

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Die Aktion selbst begann am Wegekreuz vor dem Gedenkstättengebäude, wo Ettore Borinato in Vertretung des erkrankten Dr. Claudio Burelli im Namen der Gruppe der 2. Generation in die Gedenkaktion einführte und die Hintergründe erklärte.

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Mit einem langen, tiefen Ton einer Klangschale begann die Aktion, im Hintergrund waren für die Gäste der Gedenkveranstaltung die Thekenberge zu sehen, in denen sich das Stollensystem befindet.

Weitere Klangschalentöne in unterschiedlichen Tonlagen unterbrachen die Texte, die Sanja, Celine und Timea vortrugen und der Nachhall gab den Zuhörern Zeit, über die Texte nachzudenken.

Timea zitierte z.B. den belgischen Überlebenden Berhard Klieger mit den Worten: “Der Stollen fraß die Menschen mit einem unvorstellbaren Heißhunger. Sie schleppten und trugen, bohrten und mauerten. Sie brachen zusammen und neue Sklaven traten an ihre Stelle.”

Sanja trug Erinnerung des Franzosen Georges Petit vor: “Das Symbol unserer Qualen nahm schließlich Gestalt an. Der Stollen fraß sich immer tiefer in die Thekenberge, und diese Arbeit nagte an unserer Gesundheit.”

Und Celine beschrieb mit ihrem Zitat des Letten Miervaldis Berzins-Birze die unerträglichen Arbeitsbedingungen: “Im Stollen arbeiteten erschöpfte, in blaugestreifte Lumpen gehüllte schwankende Figuren. Und die Besitzer der deutschen Firmen waren nur auf Gewinn bedacht, den sie durch von der SS gekaufte billige Arbeitskräfte erhielten.”

Auf Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Russisch und Polnisch – stellvertretend für die im Lager gesprochenen 23 Sprachen – ließen die Jugendlichen mit den Worten “2000 Leben” die ungeheure und sinnlose Opferzahl gegenwärtig werden.

“2000 nicht gelebte Leben!” wie Esther nachdrücklich betonte.

Nachdem sie auf die gemeinsam entlang des Leidensweges aufgehängten Windspiele und deren Bedeutung hingewiesen hatten, luden die Jugendlichen alle Gäste ein, auf dem Leidensweg dem Klang der Windspiele zu folgen oder durch Berührung in Gang zu setzen. Die Jugendlichen führten gemeinsam mit Peter Filter den Gang zum Stollen an und erzeugten auf dem Weg dorthin 2000 Töne durch Schlagen der Klangschalen.

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Am Stollen angekommen, ließen die Jugendlichen weitere Erinnerungen von Überlebenden gegenwärtig werden. Max war besonders durch die von Dino Burelli aus Italien beschriebenen Arbeitsbedingungen berührt: “Schwere Arbeit: 13 Stunden pro Tag … Waggons mit Steinen aufladen, aus dem Stollen schieben, sie ausladen, sie wieder hineinschieben, sie nochmals aufladen: fortlaufend, 13 lange Stunden immer diese Arbeit… nur eine halbe Stunde Pause zu Mittag. Aber nicht für uns, nur für die, die uns Befehle gaben und die zu Mittag essen wollten. Wir konnten nicht essen, denn wir hatten nichts zu essen!” Diesen Aspekt beleuchtete auch Elias, der den Franzosen Roger Leroyer zitierte: “Wie viele starben für diese Tausenden zu schweren Steine. Zu viele zu schwere Steine, die über ihre Kräfte gingen…”

Jonas beschrieb mit seinem Zitat die traurige Schilderung des Weihnachtsfestes von François Laget aus Frankreich: “Und wir, wir haben Weihnachten dort verbracht, in diesem unterirdischen Stollen, wo es kalt, feucht und schlecht belüftet war. Ich hatte noch nie ein Weihnachtsfest erlebt, was so kalt und traurig war.”

Vicky zeigte sich durch die Erinnerungen des Franzosen Michel Rodriguez an seinen Freund erschüttert: “Dann traf es meine Freunde. Ich habe Gerard Barrou, der aus Bordeaux stammte, getragen. Ich habe ihn sterben sehen, in seinen letzten Augenblicken rief er nach seiner Mutter: ‘Mama, Mama, komm doch…’ Das was so schrecklich… Danach habe ich ihn zur Grube gebracht, das war unglaublich schwer.”

Und Eva ließ den Überlebenden Hélie Denoix de Saint Marc aus Frankreich zu Wort kommen, der seinen Besuch des Stollens im Jahr 1995 beschreibt, und stellte mit ihrem Zitat die Verbindung zur Gegenwart her. Man muss sich erinnern, aber das allein genügt nicht, denn man muss auch nachdenken, was diese Erinnerung für die Gegenwart bedeutet. “Wir gingen nach Langenstein zurück und begaben uns zum Eingang des ‘Tunnels’. Keiner sprach. Selten zuvor habe ich gespürt, wie heftig Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderstoßen können…”

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Auf Plakaten und durch laute Aufrufe forderten die Jugendlichen den Erhalt des Stollens als Gedenkort ein. Wir brauchen diese “Verbindung” zur Vergangenheit, diesen Ort, der “Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderstoßen” lässt. Auf die Plakate hatten die Jugendlichen ihre ganz konkreten Gedanken und Forderungen geschrieben, z.B.: “Nie vergeben. Nie vergessen.” “Stollen weg ist der Anfang des Vergessens.” “Was wird, wenn wir uns nicht mehr erinnern können?” “Wo sollen wir trauern?” “Stollen – Geld?” “Erhaltet die Erinnerung!” oder “Politik – wach auf!”

Die Plakate wurden anschließend am Eingangstor zum Stollen aufgehängt – unter der Jahreszahl 2018.

Fotos aus dem Jahr 2001, die die Jugendlichen bereits in der Vorbereitungsphase am Eingangstor angebracht hatten, zeigten eine ähnliche Situation. Bereits 2001 standen ehemalige Häftlinge und Gäste der Tage der Begegnung vor einem verschlossenen Tor, konnten nicht an den Ort der Verbrechen zurückkehren, um sich zu erinnern, zu trauern und um aufzurütteln, denn der Eigentümer hatte den Zutritt verwehrt.

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Schon damals wurde gefragt: “Wo sollen wir uns erinnern?” Der Stollen MUSS für die Besucher der Gedenkstätte zugänglich bleiben. Das fordern wir von der Politik! Mit dem Aufruf, sich in Unterschriftenlisten einzutragen, beendeten die Jugendlichen die Aktion. Die ehemaligen Häftlinge Georges Petit aus Frankreich und Ryszard Kosinski aus Polen waren unter den ersten, die unterschrieben. (siehe dazu auch unseren Homepagebeitrag zur Petition)

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Leider hatten nur wenige politische Vertreter des Landes den Weg nach Langenstein gefunden – vielleicht, weil die Gedenkveranstaltung mit dem ca. 3 km langen Weg zum Stollen verbunden war und nicht wie sonst üblich, an den Massengräbern stattfand. Doch Vertreter der Landespolitik sollen ihre Augen nicht verschließen können, denn die jugendlichen Projektteilnehmer Vicky, Max, Timea und Eva übergaben gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern des Fördervereins dem Petitionsausschuss des Landtages am 21.06.2018 eine Petition mit 1068 Unterschriften, weil sie einen Ort wollen, an dem sie sich erinnern können, an dem sie gedenken können und an dem sie nachdenken können.

Der Stollen MUSS als Ort der Erinnerung bewahrt werden! Denn 2000 Menschen starben für seinen Bau.

 

Text: Gesine Daifi, Martina Lucht, Vorstandsmitglieder

Fotos: Martina Lucht, privat

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In den nachfolgenden Sommermonaten bis z.T. in den Herbst hingen die Windspiele mit ihrer Botschaft am Leidensweg und brachten Spaziergänger zum Nachdenken und Nachfragen in der Gedenkstätte.

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Isolated und Freunde spielen 615 Euro für Namenstafeln ein! Vielen Dank!

 

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Foto: Uwe Kraus

 

Nichts für empfindliche Ohren!! – Nichts für schwache Nerven!! Die Punkband „Isolated“ aus Quedlinburg feierte mit den Bands „Crushing Caspars “aus Rostock und „Punishable Act“ aus Berlin sowie „Once Icry“ und „Detrimental Threat“ aus Spanien und mit 245 Fans von harter Hardcore–Musik ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum in Quedlinburg im KuZ Reichenstraße.

Alle Bands waren sich darin einig, die Arbeit unseres Fördervereins zu unterstützen. Sie spendeten 615,00 Euro – eingespielt quasi als Geburtstagsgeschenk – für unsere Aktion „Noten für Namen“. Die ermordeten Häftlinge des ehemaligen KZ Langenstein–Zwieberge holt der Verein mit Namenstafeln aus der Anonymität, gibt ihnen mit ihrem Namen ihre Identität und Würde zurück. Mit dieser tollen Spendensumme wird eine Tradition weiter geführt, denn Isolated hatte bereits zum 20–jährigen Bühnenjubiläum unseren Verein mit eine Spende unterstützt.

Wir danken auch Stefan Helmholz, der als Leiter des Kulturzentrums und Fördervereinsmitglied dieses Haus immer für die Belange des Fördervereins offen hält.

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Hanka Rosenkranz, Vorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge

 

 

Konzertankündigung – Isolated spielt in der Reichenstrasse in Quedlinburg und spendet einen Teil der Eintrittsgelder für Namenstafeln

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ISOLATED – der Name steht für Hadecore, Punk und ganz viel Spaß! Isolated spielte bereits viele Gigs und Touren in ganz Europa, auch zusammen mit Bands wie Sick of it all, Agnosic Front, Madball und vielen mehr. Die 1993 gegründete Band feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bühnenjubiläum, 6 CDs sind veröffentlicht.

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Auch dem Publikum in unserer Region sind sie bekannt, waren sie doch schon mehrfach z.B. in Quedlinburg zu erleben. Und bereits zum 2.Mal engagieren sie sich nun im Rahmen  unserer kleinen Konzertreihe “Noten für Namen”, mit der der Förderverein Spenden für Namenstafeln sammelt. Ein Teil der  Eintrittsgelder geht in diesen Spendentopf – vielen Dank, Jungs!

Alle Fans und solche, die es werden wollen, sind herzlich eingeladen, die Spiel- und Lebensfreude dieser Band zu erleben:

 

Am: 24. November 2018                                                            Einlass: 20.00 Uhr                                                         Eintritt: 15,00 €

                                                  Im: DV Reichenstrasse e.V., Reichenstraße 1, 0484 Quedlinburg

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Für weitere Konzertinformationen bitte auch folgende Adresse beachten:

https://www.reichenstrasse.de/index.php/kultur/konzerte/24-11-isolated-25th-anniversary

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Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge

 

 

 

 

 

“Politik wach auf” – Vertreter des Petitionsausschusses des Landtages und lokale Politiker zusammen mit Mitgliedern der Gruppe der 2. Generation am Stollen

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Als Antwort auf die am 21.06.2018 vom Vorstand des Fördervereins und von Jugendlichen der Gedenkaktion an den Landtag übergebene Petition gab es am 29.10.2018 einen Vororttermin in der Gedenkstätte sowie am Stollen. Frau Hohmann, Abgeordnete der Partei Die Linke und Mitglied des Petitionsausschusses, leitete diese Veranstaltung. Neben 2 weiteren Mitgliedern des Petitionsausschusses waren Vertreter von Justiz und Innenministerium,  der Staatskanzlei, der Stiftungs– und Gedenkstättenleitung, des Landkreises, der Stadt Halberstadt, der Gemeinde Langenstein sowie der Insolvenzverwalter und natürlich Vertreter des Fördervereins der Gedenkstätte geladen.

Angereist waren auch Nachfahren von ehemaligen italienischen Häftlingen, die der “Gruppe der 2. Generation“ angehören. Diese internationale Gruppe trifft sich jedes Jahr im Herbst zu einem Seminar in der Gedenkstätte, um die Arbeit der Gedenkstätte zu unterstützen. Der Vater von Dr. Claudio Burelli, Dino Burelli, hat selbst im Stollen unter den unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen.

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Die Zahl der geladenen Gäste macht schon deutlich, dass der Erhalt der Stollenanlage für die Gedenk– und Bildungsarbeit der Gedenkstätte eine große Bedeutung hat. Leider war der Insolvenzverwalter als einziger nicht anwesend, so dass die Anwesenden im Anschluss an erste Gespräche über den Umgang mit dem Stollen nur den kleinen Stollenabschnitt von 120 Metern besichtigen konnten, der der Gedenkstätte zur Verfügung steht.

Im Verlaufe der Diskussion wurde deutlich, dass es keine einfache Lösung für das Problem Stollen gibt, zu komplex sind die rechtlichen Fragen des Insolvenz– und Verwaltungsrechts. Die nach der Wende getroffene Fehlentscheidung, die 13km umfassende Stollenanlage zu privatisieren, führt zu vielfältigen Problemen bis in die Gegenwart.

Dr. Claudio Burelli berichtete vom letzten Besuch seines Vaters anlässlich der jährlich stattfindenden Tage der Begegnung vor einigen Jahren. Als Dr. Claudio Burelli zusammen mit seinem Vater Dino in dem zugänglichen Teil der Stollenanlage stand,, hatte sein Vater Dino gesagt, dass diese 120 Meter nicht reichen für 2000 tote Häftlinge. Dr. Burelli und alle anderen Vertreter der 2.Generation setzen sich schon seit vielen Jahren für den erweiterten Zugang zum Stollen ein. Würde der Stollen geschlossen oder für Besucher nicht mehr zugänglich sein, würden die ehemaligen Häftlinge zum zweiten Mal geopfert, sagte er.

Im Stollen selbst wurde allen Beteiligten bewusst, was die Worte Burellis bedeuten. Der Gedenkstättenleiter, Dr. Bertrand, zeigte an einer Karte, welche Pläne die Gedenkstätte gern verwirklichen würde. Ein 900 Meter langer Rundgang, auf dem der Besucher einen Eindruck der gigantischen Ausmaße der Anlage erhalten könnte. Ein Blick in mehrere Richt- und Querstollen sowie auf Verzweigungen, welche mit Kreuzgewölben ausgebaut wurden, würde die Dimension der geleisteten massiven Zwangsarbeit der Häftlinge deutlicher machen. „Vernichtung durch Arbeit“ führte hier im Stollen zu über 2000 Toten, 2000 zerstörten Leben.

Durch die Komplexität des Problems wurde deutlich, dass es eine politische Lösung geben muss. Der Petitionsausschuss wird das Anliegen auch in die Fachausschüsse für Bildung und Wirtschaft geben und über den parlamentarischen Weg weiter gehen. Die Petition bleibt demzufolge in der Aufmerksamkeit des Landtages. Der Vorstand wird das weitere Vorgehen kritisch begleiten und auf eine Lösung im Sinne der ehemaligen Häftlinge drängen. Wir alle tragen auch in der Gegenwart eine Verantwortung für unsere Geschichte.

Hanka Rosenkranz, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge

 

Petition im Landtag übergeben – Der Stollen muss für die Besucher der Gedenkstätte zugänglich bleiben!

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Der Stollen ist das Herzstück der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge – 2000 Menschenleben hat der Bau des Stollens gekostet.

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Am 21. Juni 2018 wurde dem Petitionsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt eine Petition mit 1068 Unterschriften übergeben. Initiiert hatten diese Petition Jugendliche einer Projektgruppe, die auf der Grundlage einer Idee der Gruppe der 2. Generation eine Gedenkaktion zum Thema „2000 Menschen starben für den Bau eines Stollens“ erarbeiteten und zu den „Tagen der Begegnung“ im April diesen Jahres zeigten.  In der Petition wird gefordert, dass der Stollen auch künftig für Besucher der Gedenkstätte jederzeit zugänglich bleiben muss und dass sensibel abgewogen werden soll, ob der Verkauf an private Eigentümer die richtige Entscheidung für die Zukunft des Stollens ist. Der Stollen war nach der Wende von der Treuhand privatisiert worden, hatte mehrfach den Besitzer gewechselt und steht nunmehr wieder im Rahmen eines Insolvenzverfahrens vor einer erneuten Zwangsversteigerung.

Unterschrieben hatten zunächst während der Gedenkveranstaltung am Stollen im April 2018 die ehemaligen Häftlinge Georges Petit und Ryszard Kosinski, die selbst noch unter unmenschlichsten Arbeitsbedingungen am Bau des Stollens beteiligt waren. Auch Familienmitglieder, Söhne, Enkel, Urenkel ehemaliger Häftlinge sowie Gäste der Gedenkveranstaltung setzten ihre Unterschriften unter die Petition, darunter auch Personen des öffentlichen Lebens wie Wiebke Bruns.

Die Jugendlichen der Projektgruppe, engagierte Vereinsmitglieder und Förderer der Vereinsarbeit sammelten in den nachfolgenden Wochen weitere Unterschriften von Bürgern der Region, die die Forderung nach uneingeschränktem Zugang zum Stollen für Besucher der Gedenkstätte unterstützen.

Der Petitionsausschuss nahm die Unterschriftenlisten entgegen und sagte zu, das Anliegen mit verantwortlichen Ministerien und Ausschüssen zu besprechen und bis zum Herbst 2018 Lösungsmöglichkeiten zu prüfen. Eine Delegation des Petitionsausschusses will sich den Stollen im August vor Ort anschauen.

Wir alle müssen gemeinsam die Verantwortung für diesen Ort übernehmen und das Gedenken für künftige Generationen ermöglichen. Denn: “Wo sollen wir uns sonst erinnern, wo sollen wir trauern – und wo sollen wir nachdenken?” fragten die Jugendlichen während ihrer Aktion im April zu Recht.

Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Ryszard Kosinski sowie Georges Petit und seine Familie gehören zu den Erstunterzeichnern der Petition, Viele weitere Unterschriften folgten noch während der Gedenkveranstaltung vor dem Stollen.

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An die

Präsidentin des

Landtags von Sachsen-Anhalt
Domplatz 6-9
39104 Magdeburg                                                                                                                                         Langenstein, 21.06.2018

 

 

PETITION – für den Erhalt der Stollenanlage in Langenstein – Zwieberge und die Möglichkeit

                     der erweiterten Nutzung durch die Gedenkstätte

 

 

Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin,

sehr geehrte Abgeordnete,

 

  • In der Zeit von April 1944 bis April 1945 wurde durch die Häftlinge des KZ Langenstein – Zwieberge eine unterirdische Stollenanlage von 13 km Länge in die Thekenberge bei Halberstadt getrieben.
  • Es sollten dort Teile für die Fertigung strahlgetriebener Flugzeuge produziert werden.
  • Der Stollen ist ein historischer Ort, an dem nahezu 2.000 Häftlinge durch die menschenverachtende Zwangsarbeit ihr Leben verloren haben.
  • Der Stollen ist ein Ort, an dem der Arbeitseinsatz von KZ-Häftlingen unter mörderischen Bedingungen auf unanfechtbare Weise dokumentiert ist.
  • Dieses Stollensystem wurde während der DDR – Zeit und nach der Wiedervereinigung durch die NVA bzw. Bundeswehr militärisch genutzt. Ein Teil der Anlage wurde dafür ausgebaut.
  • Im Jahr 1994 hat die Bundeswehr den Stollen verlassen.
  • Kurz darauf wurde er durch die Treuhand privatisiert und eine wirtschaftliche Nutzung wurde durch ehemalige Häftlinge, die nach Langenstein zurückkehrten, immer wieder scharf kritisiert.
  • Es gab seither mehrfach wechselnde Eigentümer.
  • Dadurch war die Nutzung des Stollens für die Arbeit der Gedenkstätte stark eingeschränkt.
  • 2001 wurde beispielsweise ehemaligen Häftlingen und ihren Familienangehörigen der Zutritt zum Stollen verwehrt.
  • Seit 2003 gab es einen Nutzungsvertrag zwischen der Gedenkstätte und dem Eigentümer.
  • Das Land Sachsen-Anhalt hat daraufhin 120 m des Stollens gesichert und für Besucher der Gedenkstätte zugänglich gemacht.
  • Seit 2011 ist der Besitzer insolvent. Der Nutzungsvertrag gilt nicht mehr und die Gedenkstätte ist seitdem vom Wohlwollen des Insolvenzverwalters abhängig, wenn Besucher den Stollen besichtigen wollen.
  • Die Stadt Halberstadt leitete inzwischen mehrere Zwangsversteigerungen der Anlage ein.
  • Seitdem gab es mehrere gescheiterte Verkaufsversuche, unter den Bietern waren teilweise dubiose Firmen.
  • Der Förderverein und die ehemaligen Häftlinge sowie deren Angehörige sind in ständiger Sorge, dass die Nutzung des Stollens für die Arbeit der Gedenkstätte durch einen Verkauf gefährdet wird.

 

Wir fordern daher:

  • den ungehinderten kostenfreien Zugang zum Stollen für die Besucher der Gedenkstätte,
  • eine angemessene Erweiterung des Rundgangs durch den seit 1945 unveränderten Teil des Stollens,  um das Ausmaß der menschenverachtenden Zwangsarbeit noch besser kenntlich zu machen,
  • dass sich die politischen Entscheidungsträger klar für den Erhalt des Stollens positionieren und mit allen Möglichkeiten die Gedenkstätte unterstützen,
  • dass sensibel abgewogen wird, ob der Verkauf an private Eigentümer die richtige Entscheidung für die Zukunft des Stollens ist.

 

Wir erwarten:

  • von den Abgeordneten aller Parteien Unterstützung,
  • von der Regierung des Landes Sachsen-Anhalt ein klares Votum für den Erhalt des Stollens und die Bereitschaft, in der Zukunft finanzielle Mittel für eine Erweiterung des Rundgangs durch den Stollens zur Verfügung zu stellen.

 

Wir wenden uns an Sie, weil:

  • wir in großer Sorge sind, dass der Zugang zum Stollen gefährdet ist.
  • wir als Förderverein die Interessen der ehemaligen Häftlinge und ihrer Angehörigen vertreten.
  • wir der Meinung sind, dass die in den letzten Jahrzehnten getroffenen Fehlentscheidungen endlich wieder korrigiert werden müssen.
  • es sich bei dem Tod von 2.000 Menschen aus 23 Ländern um keinen „Vogelschiss“ der Geschichte handelt.
  • es auch nach 73 Jahren noch notwendig ist, sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander zu setzen und seine Mechanismen aufzuzeigen um zu begreifen, dass Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen immer Grundlagen sind für eine dogmatische Politik, die Menschenrechte missachtet.
  • diese Stollenanlage als historischer Ort das Herzstück der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge ist.

 

Aus all den genannten Gründen wenden wir uns per Petition an Sie und übergeben Ihnen 1068 Unterschriften von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland sowie ehemaligen Häftlingen und deren Angehörigen aus Belgien, Frankreich, Italien, Lettland, Polen und der Ukraine, die unser Anliegen unterstützen.

422,00 Euro beim Bücherflohmarkt!!

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Bei unserem diesjährigen Bücherflohmarkt,  der in bewährter Weise vor dem Gleimhaus stattfand, konnten wir für neue Namenstafeln Spenden durch Bücherverkäufe in Höhe von 422,00 Eure einnehmen. Dabei gab es bei sommerlichem Wetter wieder interessante Gespräche über Literatur, aber auch über die Geschichte des KZ Langenstein-Zwieberge, die Gedenkstätte und die Situation des Stollens.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Lesern, die mit ihrem Bücherkauf die Arbeit unseres Vereins fördern, beim Gleimhaus für die Unterstützung und auch bei Frank Dörfer, Anne Fliege, Karola und Detlef Künne, Torsten Langer sowie Konstantin Lesnych für das Tragen unserer schweren Bücherkisten.

Der Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

Bücherflohmarkt des Fördervereins am 7. Juli bei “Ton am Dom”

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Liebe Leseratten – Bücher, Bücher, Bücher für Sie!!!!

 

Nur am Samstag, 7. Juli finden Sie unseren Bücherflohmarkt

wieder auf dem Halberstädter Töpfermarkt “Ton am Dom”!!!

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Ab 10.00 Uhr können Sie vor dem Gleimhaus Halberstadt (bei Regen im Lesesaal des Gleimhauses) wieder in unseren Bücherkisten Krimis, Romane, Kinderbücher, Bildbände oder Klassiker für nur 1,00 Euro finden.

!!!!!!! Zu jeder vollen Stunde verschenken wir ein Buchpaket an einen Interessenten !!!!!!

Das Geld wird für die Anfertigung weiterer Namenstafeln genutzt. Wir freuen uns auf Sie!

 

Der Vorstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge

Grandioses Konzert mit Friedemann fordert Toleranz und Glücklichsein und spielt 302,30 Euro Spenden ein

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Kluge Texte, dazu gute handgemachte Musik – Singersongwriter mit Punkelementen – das gab es am 25.5. im Konzertkeller der ZORA Halberstadt zu erleben. Friedemann mit seiner Band war zu Gast, in der vom Vorstand des Fördervereins organisierten Reihe “Noten für Namen”, um Spenden für Namenstafeln zu sammeln, damit den ermordeten Häftlingen ihre Identität zurück gegeben werden kann.

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Friedemann ist ein ungewöhnlicher Künstler mit einer klaren Botschaft. In seinen Texten geht es um das Leben, wie es ist und wie es sein sollte, damit alle glücklich sind. Dabei beschreibt er kurzweilig und authentisch das Leben im Allgemeinen, sein eigenes zwischen Musik, Familie, Tattoo-Studio, Bauernhof und dem Mauern von Öfen sowie das Leben, für das wir als Gesellschaft verantwortlich sind, und fordert in seinen Texten Toleranz, Freiheit, Demokratie und gegenseitige Achtung ein. Das funktioniert nur, wenn wir alle etwas dazu beitragen, jeder so, wie er kann, denn nur meckern oder den Kopf in den Sand stecken bringt uns nicht weiter. Und das ist doch eine wirklich menschliche, demokratische und zeitgemäße Einstellung zum Leben. Wenn man seine Texte hört und dann in sich hineinhört, kommt man letztendlich zu dem Schluss, dass man selbst vielleicht doch etwas mehr für ein gutes Zusammenleben in der Gesellschaft tun kann. Und sie machen Mut, diese Texte, denn man erkennt, dass man mit vielen Einstellungen nicht allein ist. 

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Im Zusammenspiel mit seinen Freunden und Musikerkollegen Christian, Matthias und Johannes, die sein Gitarrenspiel und seinen Gesang mit Bassgitarre, Liedgitarre sowie Akkordeon und Schlagzeug/Cajon begleiteten, ergab sich ein ganz besonderes Klang- und Hörerlebnis, das am Mischpult gut mit Lichteffekten kombiniert wurde. 

Der dazu passende Konzertkeller der ZORA, in dem wir zu Gast sein durften, war gut gefüllt mit begeisterten Zuhörern, die nicht nur viel Applaus, sondern auch 302,30  Euro für unsere Namenstafeln spendeten.

Ein grandioser Abend!

Dank sagen möchten wir auch der ZORA für die gute Betreuung der Band und die kostenfreie Nutzung des Konzertkellers, dem spendenfreudigen Publikum und natürlich Friedemann und Band. Letztere besuchten vor ihrer Abreise zum nächsten Konzerttermin in Lüneburg am nächsten Tag noch die Gedenkstätte Langenstein – Zwieberge, um bei einem Rundgang mit der Vereinsvorsitzenden Hanka Rosenkranz mehr über die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers zu erfahren. 

Alle, die dieses tolle Konzert von Friedemann verpasst haben, können sein neues Programm am 31. Oktober 2018 in Quedlinburg in der Reichenstraße erleben.

(Infos unter https://friedemann-ruegen.de/#termine    oder    https://www.reichenstrasse.de/index.php/kultur) 

Friedemann und Band, wir sehen uns dann auf jeden Fall wieder!

 

Der Vorstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge            (Foto: M. Lucht, privat)

 

Konzert “Noten für Namen”: Akustik/Folk mit Friedemann

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Unser nächstes Konzert mit dem politischen Liedermacher Friedemann

findet am 25. Mai 2018

in der ZORA Halberstadt (Soziokulturelles Zentrum ZORA e.V., Am Johanniskloster 9) statt.

Beginn:.20.00.Uhr

 FRIEDEMANN-2018-credit-C Thiele-300x200 in Konzert Noten für Namen: Akustik/Folk mit Friedemann

FRIEDEMANN hat sich in den letzten Jahren tief inspiriert von persönlichen Erfahrungen auf das besonnen, was die wahre Kunst des Songwritings ausmacht: Ehrlichkeit und Authentizität. Der Verweis auf die therapeutische Wirkung von Musik, beim Konsum ebenso wie bei der Schöpfung wurde selten zuvor mit soviel Inhalt gefüllt. Das Album ist ein derart offener, zuweilen schmerzhafter, aber auch hoffnungsvoller Blick in die Seele eines Mannes, der verdammt viel zu sagen und noch viel mehr erlebt hat. Musikalisch liefert Friedemann hier eine völlig andere Herangehensweise als mit COR – seine Inspirationen sind vielschichtiger, persönlicher, deutlicher. Die Wut ist aber nach wie vor eine seiner wichtigsten Quellen. Fast durchweg vollständig akustisch eingespielt mit nur einer Gitarre, zuweilen mit Bass- oder Drum-Unterstützung (von u.a. Conny Ochs) gibt er den Texten, die komplett deutschsprachig zwischen Social Poetry und klassischem Storytelling schwanken, unendlich viel Raum. Das Ergebnis sind persönliche, therapeutische Betrachtungen ebenso wie klar politische Statements, die sich der Vereinnahmung durch Standardpositionen des Tagesgeschäfts eindrucksvoll widersetzen.

Erhalten Sie weitere Informationen über:

- https://friedemann-ruegen.de/ https://www.youtube.com/results?search_query=friedemann+r%C3%BCgen

- aktuelles ALBUM: Wer hören will muss schweigen (29.01.16 // Exile on Mainstream Rec. // Presse )

- ALBUM- STREAM: (klick // PW: LausigeZeiten // für Journalisten, Booker, Veranstalter, INTERN)

- VIDEO-SINGLEAUSKOPPLUNG: “Haben und Brauchen” “Gejammer“ „Glück“ „Wunder“

- ALBUM-TRAILER: klick TOUR-TRAILER: klick Konzertbericht Rügen-TV: 28.01.16 Bergen auf Rügen

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