Förderverein Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Stummfilmpianist spielt live zum Film “Go west” mit Buster Keaton

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Der Stummfilmpianist Richard Siedhoff spielt live

zum Stummfilm “Go West” mit Buster Keaton:

Am 24.11. laden wir Sie herzlich um 18.00 Uhr

in die Moses-Mendelssohn-Akademie in Halberstadt (Rosenwinkel)

zum nächsten Event in der Reihe Noten für Namen ein.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende für den Guss von Namenstafeln, die am Gräberfeld angebracht werden. Den Opfern wird so Ihr Name und damit ihre Identität und Würde zurück gegeben.

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Der Stummfilmpianist Richard Siefhoff wurde dem Halberstädter Publikum bereits 2015 bekannt, als er den Film „Der General“ mit Buster Keaton präsentierte. Nun konnte der Förderverein den Künstler für einen weiteren Abend in Halberstadt gewinnen. Gezeigt wird der Stummfilm „Go west“, außerdem hat R. Siedhoff weitere Überraschungen im Gepäck.

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Richard Siedhoff wurde 1987 in Weimar geboren und erhielt seit seinem siebten Lebensjahr klassischen Klavierunterricht. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er einige Zeit als Cutter und studierte anschließend Musikwissenschaft und Kulturmanagement an der HfM Franz Liszt Weimar. Schon in der Schulzeit kam Siedhoff mit Stummfilm und Stummfilmmusik in Berührung und befasst sich seit dem Studium intensiver mit dieser Kunstform. Seit 2008 hat er schon weit mehr als 100 Stummfilme am Klavier vertont, wofür er eigene Kompositionen mit konzipierten Improvisationen verbindet. Er gastiert regelmäßig im Filmmuseum München, den Internationalen Stummfilmtagen Bonn, trat bei den Donaufestspielen Krems sowie den Filmfest Braunschweig auf und spielt regelmäßig die Kinoorgel im Grassi Museum Leipzig. Neben großen Kinos bespielt er auch kleine Kultureinrichtungen mit 16mm-Filmprojektoren. Er ist Hauspianist im Lichthaus Kino Weimar, dessen Stummfilmprogramm er kuratiert. Auf seiner Internetseite präsentiert er sein umfangreiches Repertoire.

Über Buster Keaton und Charlie Chaplin schreibt Siedhoff: 

Im Sommer 1925 lief mit „Goldrush“ nach mehrjähriger Pause wieder ein „richtiger“ Chaplin-Film in den Kinos an. Getoppt wurde Chaplins Erfolg nur noch mit „The Freshman“ von Harold Lloyd. Pathos hieß das Zauberwort der Session und so wagte auch Keaton nach „Seven Chances“ (1924), der freien Adaption eines Broadway-Stücks, einen Ausflug ins Chaplin‘sche Terrain. Die Fabel von Androkles und dem Löwen wird hier zur Fabel von Buster und der Kuh. Hier tritt Keaton vorläufig auch das letzte Mal als die Filmfigur auf, die er seit seinen frühesten Filmen verkörperte, wenn auch keinesfalls konsequent wie Chaplin: Als der stoische Außenseiter mit flachem Filzhut, der sich bei allen Katastrophen sofort anpasst, keine Miene verzieht und immer einen gewitzten Ausweg findet. Dennoch bleibt sein „Stoneface“ nie ungerührt. Die ungeheure emotionale Tiefe, die Keaton mit minimalster Mimik, hier besonders im Zusammenspiel mit der Kuh „Brown Eyes“ auf die Leinwand bannt, sucht seines Gleichen. Die treue Kuh, in die Buster sich in „Go West“ verliebt, ist eine bezeichnend ironische Auseinandersetzung mit seinem Privatleben – die Ehe mit Natalie Talmadge kriselte. Wollten ihn in „Seven Chances“ noch tausende heiratswillige Frauen meucheln, so begnügt er sich hier mit einer richtigen Kuh, die ihm am Ende mehr bedeutet als des Farmers schöne Augen machende Tochter. „Brown Eyes“ bleibt damit die bezauberndste weibliche Hauptrolle der Stummfilmgeschichte! Ihr Name mag auch eine Verbeugung vor D. W. Griffith sein, dem großen amerikanischen Filmpionier, der Keaton sehr beeindruckte. „Brown Eyes“ ist in Griffiths epochemachendem Werk „Intolerance“ (1916) die brutal ermordete Heldin der Hugenotten-Episode. Die Dreharbeiten zu „Go West“ fanden in extremer Hitze statt, welche fast die Emulsion des Rohfilms zum Schmelzen brachte. Die Rinder waren besonders träge und das Finale des Films besonders schwer zu inszenieren. Später resümiert Keaton: „Manche Teile daran gefielen mir, aber als Film, im Ganzen, mochte ich ihn nicht.“ Dennoch war  „Go West“ ansehnlich erfolgreich und das Ergebnis kann sich mit all seinen surrealistischen Momenten sehen lassen. Unter Eigenregie gelingen Keaton Bilder, „die durch ihre Komposition und in der Explosivkraft ihres Ausdrucks jeden Surrealisten vor Neid erblassen lassen könnten“  (Frieda Grafe, 1964). Es ist nicht abwegig, dass solche Momente Luis Buñuels „L’âge d’or“ (1930) beeinflusst haben könnten. „Ich war mir nie bewusst, dass ich etwas anderes tat als zu versuchen, die Leute zum Lachen zu bringen.“  Keaton, wie er sein Bett des Weges zieht, Keaton vor dem Hintergrund der weiten Steppen, die Kühe im Warenhaus, Keaton auf- und ablaufend im Teufelskostüm, der nicht weiß, wie er seinen Hut aufsetzen soll, oder das abschließende Bild mit der Kuh im Auto sind unvergleichlich poetische Momente. Keaton, Künstler aus Instinkt, war immer sehr darauf bedacht, besonders stilisierte Motive für seine Bilder zu finden und wies seine Kameramänner immer wieder an, „ihn in die zentrale Achse zu setzen, seine Erscheinung in den Mittelpunkt klarer Linien und penibel beachteter Symmetrie zu rücken“  (Karl Prümm). Und Keaton parodiert Klischees, bevor sie etabliert sind: Ein einsamer Hund, ebenso verlassen wie die Hauptfigur, wird nicht zum treuen Freund und Begleiter –  er läuft weg. Und am Ende sind wir uns einig: Der beste Freund des Menschen ist die Kuh! 

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Tolles Konzert mit Cellart bringt 510 Euro Spenden ein

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Herzlichen Dank für das tolle Konzert! Das Gleimhaus war mit 65 begeisterten Besuchern voll besetzt. Die Stimmung war riesig. Wir haben 510 Euro Spenden eingenommen.

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Schon nach dem zweiten oder dritten Lied überkam einen die Lust, alle Stühle wegzuräumen, um zu tanzen oder wenigstens mit zu wippen mit einem Glas Guinness in der Hand.

Das Konzert der Gruppe „Cellart“ nahm schnell an Fahrt auf und riss das Publikum mit, so dass viel mitgeklatscht wurde. Die Kinder machten es uns vor, dass man seinen Gefühlen eigentlich freien Lauf lassen sollte. Die jüngste im Publikum, ein kleines Mädchen mit langen blonden Haaren und vielleicht 5 Jahre alt, ließ sich nämlich nicht lange bitten und tanzte im Gleimhaus durch die Reihen.

Die vier Männer aus Wernigerode haben sich dem irischen und deutschen Folk verschrieben. In ihren Liedern singen sie von Beziehungsgeschichten, von Kriegen, vom Trinken und dem Leben überhaupt. Das Programm der vier besteht aus traditionellen und eigenen Liedern, meist in englischer und deutscher Sprache gesungen. Es wird aber auch mal Italienisch oder Spanisch gesungen oder Musik vom Balkan gespielt.

Man spürte ihren Spaß an der Musik, bewunderte die Vielfältigkeit der Instrumente, die zum Einsatz kamen. Natürlich durften Geige, Mandoline, Akkordeon, Banjo und Gitarre nicht fehlen.

Alles nicht zu ernst nehmen, das Motto der Vier, gab dem Programm seine Leichtigkeit und ließ das Publikum kräftig applaudieren, so dass es eine reichliche Zugabe gab.

Am Ende hat unser Konzert „Noten für Namen“ jeden beschwingt nach Hause gehen lassen und der Spendentopf für die Fertigung von Namenstafeln war mit 510,00 Euro gut gefüllt.

Wir sagen ein herzliches DANKESCHÖN an Harald und Norman Kruft, Willi Hermichen und Steffen Blauwitz.

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Konzert der Mittelalterband “Cellart” in der Reihe “Noten für Namen”

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Am 03. 11 2017  laden wir Sie herzlich um 18.00 Uhr

ins Gleimhaus Halberstadt (Domplatz 36)

zum Konzert der Wernigeröder Band Cellart ein.

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Der Förderverein der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

präsentiert in der Konzertreihe „Noten für Namen“

Cellart

mit einer Mischung aus irischer und internationaler Folkmusik.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Norman Kruft (Gitarre, Banjo, Akkordion, Vocals), Harald Kruft (Gitarre, Mandoline, Vocals) Willi Hermichen (Geige, Vocals) und Steffen Blauwitz (Bass, Vocals).

Die Wernigeröder Band „Cellart“ gibt es seit 17.November 2011. Der Name transportiert den deutschen Begriff „KellerArt“ und entstand bei endlosen musikalischen Abenden in einem Partykeller, dessen Standort die Band für sich behalten möchte. Das Programm der Band beinhaltet eine Mischung aus irischen und internationalen Folk. Besonders haben sich die vier auf die Fahne geschrieben, ihrem Publikum eigene Musik mit eigenen Texten aus allen Bereichen des Lebens vorzustellen. Die Texte kommen zum größten Teil aus der Feder von Willi Hermichen. Musikalisch verpack werden die Texte dann gemeinsam im „Keller“. So entstand ein Song nach dem anderen. Anfang 2015 war das Material für die erste CD zusammen, die im gleichem Jahr unter „the old man and the tree“ erschien.

Die Besucher werden um Spenden für den Guss von Namenstafeln gebeten, die am Gräberfeld auf dem Gelände des ehemaligen KZ angebracht werden. Den Opfern wird so ihr Name und damit ihre Individualität und Würde zurückgegeben.

655 Euro Spenden durch Benefizkonzert des Jugendblasorchesters Halberstadt

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Einen ungewöhnlichen Ort wünschte sich das Jugendblasorchester Halberstadt für das Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge, das am 20.10.2017 im Rahmen der Reihe „Noten für Namen“ stattfand: Das Orchester spielte in der St. Andreaskirche in Halberstadt. Und es klang phantastisch!

Zustande gekommen war der Kontakt zwischen Jugendblasorchester und Förderverein durch Sophie Rudolf, die für eine schulisches Facharbeit in der Gedenkstätte recherchierte und deren Eltern Bläser im Jugendblasorchester sind.

Der Klang der Melodien von Klassik bis Moderne, wie gewohnt für Bläser arrangiert vom Orchesterleiter und Dirigenten Thilo Eulenburg, konnte sich im schönen, hohen Kirchenschiff der St. Andreaskirche voll entfalten. Mit einleitenden Worten führte Frau Eulenburg durch die einzelnen Abschnitte des Programms, das dem Spielort und dem Zweck des Benefizkonzertes angepasst wurde.

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Die Konzertbesucher wurden mit dem Nessaja aus dem Musikal Tabaluga von Peter Maffey eingestimmt, „Ich wollte nie erwachsen sein…“.

„Obwohl Kind sein manchmal gar nicht so einfach ist: das hängt auch davon ab, wo und wann man geboren ist. Wäre es sonst nötig, im Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention zu formulieren: Jedes Kind hat das Recht auf einen Namen!? Wir Musikerinnen und Musiker hatten alle das Glück, in Kindertagen ein Instrument erlernen zu können. Auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen wird man hierzulande früher oder später mit Unfassbarem aus der hiesigen Geschichte konfrontiert: Schwer zu erfassende Größenordnungen und Zahlen machen das im sogenannten III. Reich Geschehene seltsam anonym. Um zu begreifen und zukünftig zu verhindern ist es notwendig, dem Grauen ein Gesicht zu geben und Geschichten zu erzählen, wie die des jungen Paul, so um die 20, der mit einem anderen Jungen, der so hungrig war und kein Brot hatte, sein Frühstück teilte. Etwas so ganz Menschliches kann so tödlich sein, denn Paul ist SPD-Mitglied und der Andere ein polnischer Zwangsarbeiter und wir schreiben das Jahr 1943. Was aus dem jungen Polen wurde, weiß ich nicht. Paul starb 1944 in Dachau. Er war der kleine Bruder meines Großvaters. Er liegt dort in Dachau als ‚unbekannt‘ begraben. Wenn ich diese Geschichte nicht mehr erzählen kann, wird sie vergessen. Deshalb brauchen die Opfer Namen.“

Diese sehr persönliche Geschichte verband Frau Eulenburg mit der Aufforderung an das Publikum, durch Spenden nach dem Konzert die Anfertigung von Namenstafeln am Gräberfeld in Langenstein-Zwieberge zu unterstützen.

Nach traditioneller irischer Musik und einem Stück von James Last erfüllten ganz besondere Klänge die St. Andreaskirche. Gespielt wurde das Arioso von G. F. Händel, Ravel‘s Pavane und Halleluja, eine Homage an den großen kanadischen Singersongwriter Lenard Cohen.

Mit den nachfolgenden Titeln „L.O.V.E.“ (Bert Kaempfert) und „All Rise“ (nach der Boygroup Blue) sowie dem traditionellen Gospelsong „Oh happy day“ und „Sunny“ (nach einer Melodie von Bobby Hepp) ging es im letzten Teil mit der Filmmusik zu „Die kleine Farm“ und „We are the world“ um Liebe, Glück und Hilfsbereitschaft.

Das Jugendblasorchester verabschiedete sich mit „Thank you for the music“ und der Ansage, „… dass Musik die Welt nicht verändern kann, aber wenn jeder von uns und insbesondere unsere jungen Menschen unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser machen, dann könnte doch ein friedliches Morgen entstehen.“ Aber macht nicht auch Musik die Welt ein bisschen besser?!

Erst nach einer Zugabe und Standing Ovations war das Konzert beendet. Im Spendenhut landeten 655 Euro! Ein herzliches Dankeschön den engagierten Musikern des Jugendblasorchesters Halbestadt, das im Dezember bei seinem traditionellen Weihnachtskonzert im Rathaussaal wieder zu hören sein wird. Und Dank sagen möchten wir ebenfalls Pfarrer Sommer für die Gastfreundschaft, die er uns in der St. Andreaskirche gewährte.

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Nächstes Konzert der Reihe “Noten für Namen” mit dem Jugendblasorchester Halberstadt

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Der Förderverein der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V. präsentiert in der

Konzertreihe „Noten für Namen“

das Jugenblasorchester Halberstadt.

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Foto Ulrich Schrader

Wir laden Sie herzlich ein, freuen Sie sich auf  ein abwechslungsreiches Programm von Klassik bis Moderne.

 WANN:  20.10.2017           um 18.00 Uhr

WO:   in der  St. Andreaskirche Halberstadt (Franziskanerstr. 2).

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende.

Diese Spenden werden für den Guss von Namenstafeln verwendet, die am Gräberfeld auf dem Gelände des ehemaligen KZ angebracht werden. Den Opfern wird so ihr Name und damit ihre Individualität und Würde zurück gegeben.

 

Das Jugendblasorchester hat folgendes Programm vorbereitet:

 

1. Nessaja – Titelmelodie aus Musical “Tabaluga” von Peter Maffay

 

2. Londonderry Air – traditionelle irische Volksmusik

3. Games That Lovers Play – Komposition von James Last

 

4. Arioso – Komp. von G.F. Händel aus “Cantata con Stromenti”

5. Ravel’s Pavane – “Pavane für eine tote Prinzessin” aus einem Klaviestück von M. Ravel

6. Hallelujah – Lied des kanadischen Songwriters Leonard Cohen

 

7. L.O.V.E. – Jazz Song des deutschen Bandleaders Bert Kaempfert

8. All Rise – Adaption des Popsongs der Boygroup “Blue”

 

9. Oh Happy Day – traditioneller Gospelsong

10. Sunny – Coverversion auf die Melodie von Bobby Hepp

 

11. Little House On The Prairie – Titelmusik der TV-Serie “Die kleine Farm”

12. We Are The World – Lied aus “USA für Africa” von Michael Jackson u. Lionie Richie

 

13. Thank You For The Music – Abba

700,05 Euro nach erfolgreichem Bücherbasar im Spendentopf für weitere Namenstafeln

 

Der Vorstand bedankt sich bei den vielen Leseratten, die beim Bummel über den Töpfermarkt auf dem Halberstädter Domplatz auch am Bücherstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge vor bzw. im Gleimhaus Halt gemacht haben, um sich aus den reich gefüllten Bücherkisten interessante Bücher auszusuchen. Für 1 Euro pro Buch unterstützten sie damit das Projekt, die Anfertigung der verbleibenden 85 von 772 Namenstafeln für das Gräberfeld zu ermöglichen. 

 

Mit Unterstützung von Hans Güttel, Anne Fliege, Robert Seidel, Torsten Langer sowie Frank Dörfer hatten wir die Bücherkisten von Rainer Neugebauers Dachboden zum Gleimhaus befördert. Dort konnten wir zunächst den Bücherverkauf vor dem Gleimhaus bei trockenem Wetter im Freien durchführen, aber nach aufkommendem Regen mussten wir unsere Schätze in den Lesesaal bringen und den Verkauf dort fortsetzen. Noch einige Male hat uns das wechselhafte Wetter zu spontanen und schnellen Wechseln der Verkaufsstandorte veranlasst. Dem Lesepublikum machte dies nichts aus, die Nachfrage blieb ungebrochen und wir hatten, wie schon in den Jahren zuvor, viel Spaß, mit unserer Kundschaft ins Gespräch über Literatur und die Arbeit des Fördervereins zu kommen. Außerdem konnten wir auf einem vorbereiteten Info-Flyer unsere Herbstkonzerte im Rahmen der Reihe “Noten für Namen” ankündigen:

 

20.10.17, 18.00 Uhr   St. Andreaskirche Halberstadt, 

                                       Konzert des Jugendblasorchesters Halberstadt

03.11.17, 18.00 Uhr   Gleimhaus Halberstadt,

                                      Mittelalterrock mit der Gruppe Cellart

24.11.17, 19.00 Uhr   Moses-Mendelssohn-Akademie Halberstadt, 

                                      Stummfilmabend mit dem Stummfilmpianisten

                                      Richard Siedhoff, gezeigt wird der Stummfilm

                                     ”Go west” mit Buster Keaton

 

Nach dem Bücherflohmarkt waren 700 Euro im Spendentopf für Namenstafeln gelandet sowie 5 Cent, die wir unter einem der Büchertische gefunden haben. Die verbliebenen Kisten sind noch am Sonntag Abend wieder auf dem Dachboden verstaut worden – Anne, Torsten, Robert, Rainer und Frank – das war wirklich Spitze. Vielen Dank dem Gleimhaus für die Unterstützung und den Lesern, die das Wochenende zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

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Der Vorstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge

Bücherflohmarkt am 1. und 2. Juli in Halberstadt

 

Liebe Leseratten, Sie haben noch keine Urlaubslektüre?

Am 1. und 2. Juli finden Sie unseren Bücherflohmarkt wieder auf dem Halberstädter Töpfermarkt “Ton am Dom”!!!

Ab 10.00 Uhr können Sie vor dem Gleimhaus Halberstadt (bei Regen im Lesesaal des Gleimhauses) wieder in unseren Bücherkisten Krimis, Romane, Kinderbücher, Bildbände oder Klassiker für nur 1,00 Euro finden.

Das Geld wird für die Anfertigung weiterer Namenstafeln genutzt. Wir freuen uns auf Sie!

 

Der Vorstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge

 

Gedenkaktion 2017 zum Thema “Traum”

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Wovon träumen wir – für uns selbst, für unserer Kinder, Eltern, Verwandten, für unsere Freunde, für die Welt?

„Traum“ war auch das Thema der diesjährigen Aktion der Gruppe der 2. Generation, die mit einer eindrucksvollen Performance von Maximilian Bunge, Lara Seidenberger, Jeanny Volkmann, Jonah Grabbert, Laura Karnowski, Sanja Kappe, Esther Feistauer, Samantha Juds und Rex Brandenburg umgesetzt wurde. Wie in den vergangenen Jahren kamen die jugendlichen Akteure unterschiedlichen Alters aus verschiedenen Schulen der Harzregion – aus den Berufsbildenden Schulen „Geschwister Scholl“ Halberstadt, dem Käthe-Kollwitz-Gymnasiums Halberstadt, der Sekundarschule Hagenberg Gernrode und der Berufsbildenden Schule “J.P.C. Heinrich Mette” Quedlinburg und einige von ihnen nahmen zum wiederholten Male an der Gestaltung der Aktion teil.

Die jungen Leute, die seit Februar am Projekt gearbeitet haben, beschäftigten sich nicht nur mit Texten von Überlebenden des KZ Langenstein-Zwieberge zum Thema „Traum“, sondern setzten sich auch mit deren Schicksalen sowie der Geschichte des Lagers Langenstein-Zwieberge auseinander und ließen eine Performance mit ausgewählten Texten, Klängen und szenischen Bildern entstehen.

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Eigene Träume und Wünsche formulierten sie anschließend auf selbst gestalteten Karten, die sie am Ende der Aktion den Gästen der Gedenkveranstaltung überreichten.

Einige Motive der Postkarten:

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Wie sehr sich ihre eigenen Träume und Wünsche von denen der Häftlinge unterschieden, machte die Aktion selbst sehr deutlich.

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Ettore als Vertreter der 2. Generation stellt die Idee des Themas “Traum” vor.

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Mit einem gleichmäßigen, marschartigen Trommeln auf verschiedenen Schlaginstrumenten wie Trommel, Cajon, Bongo und Holzplatten eröffneten die Jugendlichen ihre Performance. Max zitierte zunächst den Italiener Alberto Berti, der ständig Wahnvorstellungen von Männern, Frauen und Kindern hatte, die in Fünferreihen marschierten und das Hakenkreuz am Arm trugen.

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Lara hatte ebenfalls einen Text von Alberto Berti ausgewählt, in dem er sich erinnerte, dass alle seine Kameraden, wie auch er selbst, im Lager von Alpträumen gequält wurden. Durch rhythmisches Ratschen auf Reibestöcken sowie schrille und disharmonische Töne auf der Geige wurde dieses Gefühl von Alpträumen den Gästen klanglich verdeutlicht.

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Danach ließ Sanja den „ganz und gar lächerlichen“ Traum des Franzosen Georges Petit von „riesigen Kuchenmengen“ lebendig werden. Bauern fuhren damals diese Kuchen zum Bäcker zum Abbacken und Petit träumte davon, von den Köstlichkeiten etwas angeboten zu bekommen. Durch eine immer lauter werdende Sprechkaskade verschiedener Kuchensorten – die mit einem Trommelschlag unvermittelt abbrach – wurde beinah schmerzhaft spürbar, dass sich dieserTraum nicht erfüllt hatte.

Auch die von Laura beschriebenen nächtlichen Wahnvorstellungen des Franzosen Hélie de Saint Marc, die sich auf etwas Eßbares, auf Unmengen von Speisen bezogen, wurden mit einer plötzlich abbrechenden Sprechkaskade verschiedenster Speisen veranschaulicht.

„Manchmal gelingt es uns im Traum, die Kinder zu sehen, die Mutter oder die Frau zu beruhigen.“ Dieser Traum des Letten Miervaldis Berzins-Birse, zitiert von Samantha, wurde durch ein besonders bewegendes Bild veranschaulicht – Laura und Sanja gingen wie im Traum aufeinander zu und hielten sich lange umarmt, eine getragene Geigenmelodie verdeutlichte diesen Wunschtraum besonders quälend.

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Jeanny und Esther erinnerten an den Franzosen Hélie de Saint Marc, für den der Stollen einen Alptraum am hellichten Tag darstellte, einen Ort, an dem man nur mit Mühe am Leben blieb, wo er oft an seine Mutter dachte. Diesen Gedanken Saint Marcs an seine Mutter unterstrich Rex ebenfalls mit einer getragenen Geigenmelodie.

Jeanny und Laura ließen, begleitet von Geigenspiel, große Seifenblasen sinnbildlich über dem Gräberfeld zerplatzen, dann brach Rex sein Geigenspiel unversehens ab. Die Zuschauer hatten währenddessen Zeit, über die Worte des Polen Edmund Wojnowsik nachzudenken, die von Jonah zitiert wurden: „Ich kann mich nicht mehr richtig an mein Haus und meine Familie erinnern. Manchmal scheint es mir, als ob ich das vorige Leben nur geträumt habe.“

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Nachdenkliche Stille ließen die Jugendlichen anschließend den Worten Georges Petits folgen, die von Esther vorgetragen wurden: „Kann man unter diesen Bedingungen träumen? Die Antwort ist, dass ich sehr wenig geträumt habe. Eigentlich war ich ein Träumer… aber in Buchenwald und Langenstein hatte ich keine Träume mehr.“

Chaotisches Trommeln, Ratschen und schrille Geigentöne folgten seinen von Sanja wiedergegebenen Worten: „Habe ich überhaupt geschlafen? Was nützt der Schlaf, wenn er keine Träume und Erholung bringt … Ich … bin absolut unfähig aufzustehen. Wie soll ich in diesem Zustand weitermarschieren?“

Samantha verdeutlichte zum Ende der Aktion, dass auch nach der Befreiung des Lagers die Überlebenden noch lange Zeit durch Alpträume gequält wurden, dass sie der Gefangenschaft zwar physisch aber nicht psychisch entkommen waren und zitierte dafür den Franzosen Hélie de Saint Marc: „Über Monate vielleicht Jahre hinweg fühlte ich mich in der Nacht wie ein Seiltänzer über dem Abgrund. Es ist nicht leicht, diesem Gefängnis zu entkommen.“

Von einer Melodie der Gruppe „Karussell“ durch Rex auf der Geige begleitet, gingen die Jugendlichen mit ihren auf Karten geschriebenen Wünschen und Träumen auf die Gäste zu und verteilten sie. Auch einige leere Karten hatten sie dabei, um die Anwesenden einzuladen, eigene Träume und Wünsche zu formulieren.

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Hoffen wir, dass die Träume und Wünsche der jungen Menschen nach Freundschaft, einem glücklichen und zufriedenen Leben, einer guten Ausbildung und einem erfüllenden Berufsleben, nach Liebe, Toleranz, Anerkennung und Gesundheit in Erfüllung gehen – schließlich ist es all das, was sich jeder von uns wünscht und was sich auch die Menschen für ihr Leben erträumt hatten, die im KZ Langenstein-Zwieberge gefangen waren.

All das ist aber nur möglich, wenn es uns gelingt, Frieden zu schaffen und die Kriege zu beenden – ein Menschheitstraum, der nie in Erfüllung zu gehen scheint und von dessen Verwirklichung wir doch und trotz allem weiter träumen.

Tun wir alles dafür, dass dieser Traum eines Tages doch noch wahr wird.

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Die Jugendlichen im Gespräch mit Gästen und der Gruppe der 2. Generation nach der Gedenkveranstaltung.

Jazz vom Feinsten bringt 500 Euro Spenden für Namenstafeln

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Jazz vom Feinsten gab es am 8. April in der Moritzkirche zu hören. Warnfried Altmann (Saxophon) und Klaus Kugel (Schlagzeug) waren bestens aufgelegt und von der schönen Moritzkirche inspiriert, die uns die evangelische Kirchengemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Die beiden Musiker beeindruckten das Publikum mit allen Klangfacetten ihrer Instrumente.

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Klaus Kugel erfüllte mit seinen asiatischen Gongs, Glocken und Klangschalen in verschiedenen Größen, aber auch mit Rhythmen, die das klassische Schlagzeug hergibt, die Moritzkirche. Das Saxophon von Warnfried Altmann trat in Dialog mit dieser bizarren Klangwelt und überraschte die Zuhörer mit ebenfalls ungewohnten Tonkombinationen. Auch die Maultrommel kam zum Einsatz und gesungene Worte erweiterten das Klangbild, das quasi in einem “flow” über eine gute Stunde die Gäste erfreute. Beide waren sowohl solo als auch im Duett zu hören, eine längere Klangpause gehörte zur Improvisation und so empfand es auch das Publikum, das das Ruheelement nicht durch Klatschen unterbrach.

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Erst nach Konzertende spendete das begeisterte Publikum, das aus internationalen Gästen der “Tage der Begegnung” und Halberstädter Kulturinteressierten bestand, ausgiebigen Applaus. Die Künstler wurden erst nach einer Zugabe entlassen.

Das gut gelaunte Publikum spendete 500 Euro für die Anfertigung weiterer Namenstafeln am Gräberfeld der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge. Vielen, vielen Dan dem Publikum und den Künstlern Warnfried Altmann und Klaus Kugel. 

 

Der Vorstand des Fördervereins Langenstein-Zwieberge

Konzertankündigung – Weiteres Konzert “Noten für Namen” am 8. April 2017

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Der Förderverein und die Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge lädt im Rahmen der Reihe

 „Noten für Namen“

 in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Halbertadt

 am 8. April 2017 um 18.00 Uhr

 in der Moritzkirche Halberstadt (Moritzplan1)

 zu einem Konzert mit  

Warnfried ALTMANN (Saxophon) und Klaus KUGEL (Perkussion) ein.

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Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Anfertigung von Namenstafeln für Opfer

des KZ Langenstein-Zwieberge wird gebeten.

Unsere internationalen Gäste der “Tage der Begegnung” sind ebenfalls anwesend.

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WARNFRIED ALTMANN, geboren 1958, studierte an der Musikhochschule Dresden im Hauptfach Saxophon und arbeitete einige Jahre als Musiker in Big Bands. Seit An-fang der 80er Jahre spielt er in verschiedenen Jazzformationen und komponiert. Hauptschaffensfeld ist für ihn die Improvisation, die ihn auch mit Künstlern anderer Bereiche, wie Tanz, bildende Kunst und Literatur zusammengeführt hat. Er hatte von 1990 bis zur Schließung des Musikinstituts 2010, einen Lehrauftrag für Improvisation an der Magdeburger Universität. Seine musikalische Arbeit wurde in zahlreichen Rundfunk – und Fernsehaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert. Eine inten-sive Konzerttätigkeit führt ihn jedes Jahr durch ganz Deutschland und das europäische Ausland.

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KLAUS KUGEL der sein Drumset um eine Vielzahl von filigranen Klang- und Perkus-sionsvarianten erweitert, ist einer der einfallsreichsten deutschen Perkussionisten. Er machte globusweit durch hochkarätige Internationale Projekte von sich reden. Zusammenarbeit mit Tomasz Stanko, Charlie Mariano, Theo Jörgensmann, Kenny Wheeler, Vyacheslav Ganelin, Bobo Stenson, Glen Moore, Sabir Mateen, Robert Dick, Peter Evans, Perry Robinson, Karl Berger, Roy Campbell, Petras Vysniauskas, Charles Gayle, Bobby Few, Ken Vandermark u.v.a. “Klaus Kugel ist ein so leichthändig einfühlsamer Schlagzeuger, wie man es sich in ei-nem solchen Solistenensemble nur wünschen kann.” (Frankfurter Rundschau).