Förderverein Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Konzertankündigung: In der Reihe “Noten für Namen” kündigen wir das nächste Konzert an: FRIEDEMANN spiel in der Zora

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Wir laden alle herzlich zu unserem nächsten Konzert der Konzertreihe “Noten für Namen” ein:

am 02. März 2024 um 19.30 Uhr spielt Friedemann in der Zora in Halberstadt (Steinhof 1) ein Benefizkonzert

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Der Eintritt ist wie immer frei, wir bitten um Spenden für Namenstafeln für das südliche Massengrab auf dem Gelände der Gedenkstätte. 

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Friedemann  Hinz , Sänger und Songwriter  von der Insel Rügen  spielt zum 2. Mal ein Benefizkonzert und unterstützt somit die Arbeit des Fördervereins. Wir freuen uns sehr auf seine tollen Texte, auf die abgefahrene Musik, die er mit seiner Band spielt, und auf seine kurzweiligen Plaudereien zwischen den Songs.

Wer vorab schon einmal reinhören möchte:   Friedemann (friedemann-ruegen.de)

 

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Gründungsmitglied Siegfried Schwalbe aus Langenstein verstorben

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Benefizkonzert der Gruppe Milias bringt 401,49 Spendeneinnahmen

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Nach dem tollen Konzert der Gruppe Milias, dem auch unsere Vorstandsfrau Esther angehört, bringt dem Vereinskonto einen Zuwachs von insgesamt 401,49 Euro Spenden. Diese volle Summe kommt dem Spendenkonto zugute, denn die Band verzichtet auf die Fahrkosten. Vielen, vielen Dank, es war einfach ein superschöner Abend!

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Konzertreihe “Noten für Namen” geht am 30.9. weiter mit der Band MILIAS

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Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Förderer des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Für den 30.September 2023 konnten wir die Gruppe “MILIAS” für ein Benefizkonzert im Gleimhaus Halberstadt, Domplatz 31 gewinnen. Einlass ist 18.30h, das Konzert beginnt 19.00h.
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Der Vorstand des Fördervereins lädt Sie/euch recht herzlich zu diesem Konzert ein, bei einem Glas Wein, den Samstagabend mit toller Musik zu genießen. Die Gruppe kommt aus der Region.  Es lohnt sich, über youtube mal eine Kostprobe anzuhören.
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                                       Milias Backseat – YouTube
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Der Eintritt ist frei. Wir würden Sie /euch am Ende des Konzerts herzlich um eine Spende bitten.
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Das Geld fließt in den Topf des Fördervereins, damit wir das internationale Treffen der “Tage der Begegnungen” vom 05.bis 08. April 2024 unterstützen können, welches gemeinsam mit der Gedenkstätte Langenstein – Zwieberge organisiert wird.  Angehörige ehemaliger Häftlinge aus verschiedenen Ländern besuchen dann HalbeDrstadt und die Gedenkstätte, um mit Jugendlichen in Erfahrungsaustausch zu treten, ihrer Angehörigen zu gedenken, die Region kennenzulernen und die Gedenkstätte in ihrem Bildungsauftrag zu unterstützen. 
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Wir möchten Sie /euch darum bitten, diesen Termin auch in Ihrem/eurem Bekannten – und Freundeskreis bekannt zu machen.
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Ich bedanke mich herzlich und würde mich über ein persönliches Treffen zum Konzert sehr freuen.
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Hanka Rosenkranz
Vorsitzende des Fördervereins
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Hier noch einige Hinweise zur Band:
Im Jahr 2014 gründete sich die dyadische Akustik-Rock-Band “MILIAS” der Kreativköpfe Michael Reichel und Elias Ludewig, auch bekannt aus der Band “PRETTY BETTY”. Als kurze Liaison geplant, entwickelte sich eine tiefe Liebe und große Freude an der gemeinsamen Schaffenskraft, sodass “MILIAS” mit anderen Künstlern am Erstlings-Album “walk by decisions” arbeiteten.
Als Wurzeln der geschmeidigen Songinterpretationen dienen die Verbundenheit und Wertschätzung gegenüber etablierter Lieder der klassischen und modernen Rock- sowie Popgeschichte, Soundtracks sorgsam erwählter Kinofilme, aber auch eine wohldosierte Portion an Musikstücken aus eigener Feder. Sämtliche Songs werden durch den unvergleichlichen, eigenen Stil der Band zu einer homogenen und anreizenden Ausdrucksform vereint und mehrstimmig interpretiert. Wer die Liebe liebt und Musik als Leidenschaft betrachtet, der wird die “MILIAS” sofort in sein Herz schließen. 
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MICHA VON HASSERODE - GITARRE, GESANG, SONGWRITING

ELIAS - GITARRE, GESANG, SONGWRITING

Manfred - Bass
Esther - Background Gesang
 

Einladung Jahreshauptversammlung und Rechenschaftsbericht

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Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge,

 

Wir möchten Sie recht herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am 15.April 2023 um 9.00h nach Halberstadt in das Seminarhotel K6 einladen. Der Vorstand würde sich sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Tag begrüßen könnten.

Es ist wichtig, dass wir uns gemeinsam Gedanken machen, wie wir die Arbeit des Fördervereins noch intensivieren können und auch die nachfolgenden jungen Generationen mit einbinden.

Im Anhang finden Sie die Einladung zur Jahreshauptversammlung mit der Tagesordnung, den Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2021/22, das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung 2022 sowie den Kassenbericht.

Sollten Sie Fragen zu den Dokumenten haben können Sie uns diese gern schon im Vorfeld an uns weiterleiten.

 Im Anschluss an die JHV wird der scheidende Gedenkstättenleiter, Herr Dr. Bertrand zur Weiterentwicklung der Gedenkstätte sprechen, anstehende Projekte vorstellen und den neuen Gedenkstättenleiter, Herrn Dr. Gero Fedtke vorstellen.

 Sollte Ihnen jetzt bewusst werden, dass Ihnen das Bezahlen des Jahresbeitrages aus dem Blick geraten ist, keine Sorge, es ist noch Zeit.

IBAN: DE05 810520000301751668 – Verwendungszweck: Name +Beitragsjahr.

Bitte bestätigen Sie uns kurz Ihre Teilnahme. Das erleichtert uns die Organisation.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen und einen konstruktiven Dialog.

 

Beste Grüße vom Vorstand des Vereins

 

Hanka Rosenkranz – Vorsitzende

Esther Jödecke - Schriftführerin

Kerstin Schmieder – Finanzen

Martina Lucht

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Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2021/22

 Liebe Vereinsmitglieder,

 in diesem April 2023 werden Jugendliche verschiedener Schulen des Harzkreises wieder eine eigene Gedenkaktion gestalten und zum 78. Jahrestag der Befreiung des KZ Langenstein-Zwieberge präsentieren. Die Mitglieder der „Gruppe der 2.Generation“ entschieden sich während ihrer Herbsttagung 2022 für das Aktionsthema „Krieg“. Was für ein schwieriges emotionales Thema, noch dazu unter dem Blickpunkt, dass sich der Krieg mitten in Europa zwischen Russland und der Ukraine nun schon über ein Jahr hinzieht.

Dino Burelli, ein italienischer Überlebender, schrieb in seinem Buch „Mama, mir geht`s gut… ich hab mir nichts getan!“: „Es heißt, die Geschichte sei die Lehrmeisterin des Lebens. Ich hof-fe, dass dieser Lehrerin in Zukunft größerer Erfolg beschieden sein möge als bisher und dass sie auch fleißige Schüler findet. Ich wünsche mir, dass niemand mehr das Martyrium durch-machen muss, das wir Deportierten zu erleiden hatten. Ist dieser Wunsch Utopie? Vielleicht. Aber zumindest wollen wir es versuchen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass diese Utopie Wirklichkeit wird!“ Ein Aufruf, der aktueller nicht sein kann.

Im Jahr 2022/23 galt unsere Aufmerksamkeit folgenden Schwerpunkten:

1. Einsatz für eine demokratische Erinnerungskultur

· Nach den 2 Jahren der Coronapandemie war es eine große Freude, dass 2021 wieder die Tage der Begegnung stattfinden konnten. Schüler*innen aus verschiedenen Schulen des Harzkreises gestalteten eine sehr eindrückliche Ge-denkaktion zum Thema: „Befreiung – Freiheit?“ Als Dankeschön finanzierte der Förderverein einen gemeinsamen Bowlingabend in Quedlinburg am 01.Juli 2021.

· Leider gibt es immer noch keine konkreten Ergebnisse zu unserer eingebrachten Petition von 2018, den Zugang zum Stollen für die Gedenkstätte dauerhaft zu sichern, verbunden mit dem Wunsch, den Rundgang für Besucher zu er-weitern. Wir sind in regelmäßigem Kontakt mit Frau Hohmann, Landtagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ und Vorsitzende des Petitionsausschusses.

· Im Oktober 2021 gab es die völlig überraschende Information, dass der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Andre Löffler, auch die für die Gedenkstätte in Rede stehenden Teile der Grundstücke an eine Firma mit Sitz in Schkeuditz veräußert hätte. Der Stiftungsdirektor, Dr. Langer, der Förderverein, die Gruppe der 2.Generation sowie einzelne Angehörige von ehemaligen Häftlingen reagierten mit eindringlichen Briefen an die Staatskanzlei mit der dringenden Bitte, dass das Land Sachsen-Anhalt sein Vorkaufsrecht nutzen solle. Als dies geschah und die erlösende Meldung auch in der Presse veröffentlicht wurde, gab es große Hoffnung, dass die Petition nun positiv beschieden wer-den könnte.

· Am13. Dezember 2022 fuhren die Vorsitzende des Fördervereins und das langjährige Beiratsmitglied, Prof. Rainer Neugebauer, deshalb nach Magdeburg zur Petitionsausschusssitzung. Das Erschrecken war groß, als der Vertreter der Staatskanzlei mitteilte, dass der Käufer Widerspruch gegen das Vorkaufsrecht des Landes eingelegt hat.

· Diesem Widerspruch wurde bisher nicht abgeholfen und er wird vor dem Verwaltungsgericht verhandelt.

· Der Gedenkstättenleiter, Dr. Bertrand, informierte den Vorstand, dass es am 8. Februar 2023 einen Vororttermin in der Gedenkstätte mit Vertretern der Stiftung, der Staatskanzlei, dem bisherigen Käufer und dem Finanzministerium gab. Leider kam es bei diesem Termin zu keiner zielführenden Entscheidung.

2. Einwerben von Spenden

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern und Förderern des Fördervereins für ihre Spendenbereitschaft und ihr Engagement, die Arbeit des Vereins aktiv zu unterstützen. Unsere Spendenaktionen orientieren sich gegenwärtig auf folgenden Schwerpunkt:

· Namenstafeln für die Opfer im südlichen Massengrab, wenn die historische Forschung zuverlässige Zahlen und Namen bereithält. Die Umgestaltung ist planerisch durch die Gedenkstätte vorbereitet. Über das Landesverwaltungs-amt ist eine Finanzierung beantragt.

3. Der Förderverein hat sich mit folgenden Veranstaltungen eingebracht:

Unsere Konzertreihe „Noten für Namen“ wurde weitergeführt.

· „Grey Wolf“ alias Pit Kyas und Alex Wurlitzer erfüllten die schöne Moritzkirche am 16. September 2022 mit Blues- und Folkklängen. Verschiedene Gitarren, Mundharmonika, Steelguitar und die raue Stimme von Grey Wolf brachten vom ersten Ton an das Publikum in gute Stimmung. Die beiden Musiker aus Halberstadt, die schon vor einigen Jahren ein Benefizkonzert für den Förderverein gespielt hatten, harmonieren perfekt. Songs von J. Hendrix, Moddy Waters oder Jagger/Richards, Bob Dylan und Townes van Zandt u.a. erklangen, aber auch der Telephone Blues, den Pit Kyas alias Grey Wolf selbst mit-komponiert hat. 402 Euro Spenden konnten an diesem Abend verbucht wer-den.

· Einen beschwingten und lustigen Abend erlebten die Besucher in der Moses-Mendelsohn-Akademie am 10. November 2022. Richard Siedhoff, Stummfilmpianist aus Weimar, spielte live zum Stummfilm „Ausgerechnet Wolkenkratzer“ im Rahmen der Reihe „Noten für Begegnungen” ein Benefizkonzert. Auch er hat unsere Vereinsarbeit schon mehrfach unterstützt. Das Publikum honorierte diesen Kunstgenuss mit viel Applaus und 210 Euro Spendeneinnahmen für die Vereinsarbeit.

Leider ist es dem Förderverein auch in den vergangenen Jahren nicht gelungen, das zur Jahreshauptversammlung 2014 vorgestellte Gemälde des amerikanischen Friedensaktivisten und Künstlers Matt Lamb zu verkaufen, um aus dem Erlös weitere Namenstafeln zu finanzieren.

4. Tage der Begegnung

Die „Tage der Begegnung“ im April 2022 wurden erstmals von der Gedenkstätte organisiert und im Doppelhaushalt 2022/23 der Gedenkstättenstiftung vorgehalten.

Der Förderverein hat im Rahmen der „Tage der Begegnung“ seine Jahreshauptversammlung abgehalten, damit auch unsere ausländischen Mitglieder daran teilnehmen konnten. Der Förderverein hat deshalb anteilmäßig die Kosten für die Saalmiete im Seminarhotel K6 in Halberstadt sowie für die Übersetzungsanlage und die Dolmetscher übernommen.

Der Förderverein wird sich in jedem Jahr mit der Gedenkstätte abstimmen und im Rahmen der „Tage der Begegnung“ seine Jahreshauptversammlung durchführen.

Einer langen Tradition folgend hat der Förderverein am Sonntagabend, den 11. April 2022, alle ausländischen Gäste und gastgebenden Langersteiner Familien zu einem geselligen Abendessen eingeladen.

5. Gedenkstein für die Opfer des Todesmarsches

Während des Seminars der „Gruppe der 2. Generation“ im Oktober 2022 brachte André Baud den Vorschlag ein, auf dem Gelände der Gedenkstätte auch einen Gedenk- und Erinnerungsort für die Opfer des Todesmarsches zu schaffen. Der Förderverein hat mit der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, dass der Förderverein die Hälfte der Herstellungs- und Aufstellungskosten übernimmt. Der Gedenkstein wird im April während der „Tage der Begegnung“ feierlich eingeweiht.

Auch in diesem Arbeitsjahr des Vereins möchten wir uns bei dem Gedenkstättenleiter, Dr. Bertrand, an dieser Stelle für die ergebnisreiche Arbeit und die Weiterentwicklung der Gedenkstätte herzlich bedanken. Wir wünschen ihm für den beruflichen Neubeginn in Frank-reich alles Gute.

Der Vorstand des Fördervereins begrüßt herzlich Herrn Dr. Gero Fedtke als neuen Gedenkstättenleiter und wünscht sich eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Ich freue mich auf ein gesundes Wiedersehen im April 2023.

 

 

Hanka Rosenkranz

Vereinsvorsitzende

Stummfilmabend – eine Stunde Tränen lachen!

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Wer es verpasst hat oder leider nicht dabei sein konnte, muss sich ärgern. 
 
Einen beschwingten und lustigen Abend erlebten die Besucher in der Moses-Mendelsohn-Akademie am 10. November. Richard Siedhoff, Stummfilmpianist aus Weimar, spielte live zum Stummfilm “Ausgerechnet Wolkenkratzer” im Rahmen der Reihe “Noten für Begegnungen” ein Benefizkonzert. 
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Ein junger Mann aus der Provinz, Harold Lloyd, der sein Glück in der Großstadt sucht, um seine geliebte Mildred heiraten zu können, will um jeden Preis den amerikanischen Traum verwirklichen und reich werden. In seinem Angestellten-Job als kleiner Stoffverkäufer verstrickt er sich zunächst in einem Netz aus kleinen Missgeschicken, die er mit kleinen Tricks und Kniffen auszubügeln versucht, um den Job zu behalten. Als seine geliebte Mildred ihn in der Großstadt besucht, glaubt sie, ihr Bräutigam ist der große Chef und mit allerlei Verwechslungskomik gelingt es dem jungen Mann auch, diesen Eindruck aufrecht zu erhalten. 
Schnell muss also Geld her, denn die Hochzeit ist schon für den nächsten Tag geplant. DIE Lösung – 1000 Dollar Belohnung für einen Werbegag. Der junge Mann hat einen Kumpel, mit dem er sich ein Zimmer teilt und der als Bauarbeiter beim Wolkenkratzerbau ein guter Fassadenkletterer ist. Die beiden kündigen an, an der Hauswand des Stoffgeschäftes eine spektakuläre Fassadenkletterei zu veranstalten. Das Publikumsinteresse ist groß, doch der Kumpel wird von der Polizei verfolgt, Lloyd muss als Kletterer einspringen und stolpert in wilder Hangelei von Stockwerk zu Stockwerk bis zur großen Uhr (die Szene ist weltberühmt) und schließlich zum rettenden Dach an der Fassade empor – die geplante “Ablösung” durch seinen Kumpel, den Fassadenkletterer, scheitert immer wieder daran, dass er den Polizisten “nicht abschütteln” kann. Doch oben wartet auf den jungen Mann die Braut, glücklich gehen sie ihrer Zukunft entgegen … Der Kumpel wird noch immer vom Polizisten verfolgt!
 
Im kleinen Programmheft von Richard kann man aber auch eine andere, geradezu gesellschaftskritische, Interpretation lesen: die Angst vorm Scheitern, vorm Zuspätkommen, vorm Absturz und vom Scheitern des amerikanischen Traumes. Alles verpackt in Slapstick und Komik. Interessant auch die Information, dass die Stunts nicht wie heute animiert werden konnten – die Filmtechnik war noch nicht so weit -, sondern dass diese Szenen wirklich und wahrhaftig an Hochhäusern gedreht wurden und Lloyd selbst als Fassadenkletterer bis zum Dach des Hochhauses unterwegs war. (Bis auf wenige Ausnahmen gab es keinen Stuntman wie heute und keine Rückblende, mit der man die Straßenszenen aus dem 2., … 5. oder 8. Stockwerk einblenden konnte!)
 
Mit Richards Klavierbegleitung erlebte das Publikum Kino wie in den 20er Jahren. Er begeisterte durch sein Spiel am Klavier das Publikum. Damals wie heute hielt das Publikum den Atem an, als sich in der berühmten Filmszene der Zeiger der Uhr am Wolkenkratzer mit Harold Lloyd nach außen neigt und der Absturz in die Tiefe kurz bevor zu stehen scheint und nur ein Schlenker mit den Armen und Beinen den Absturz noch in letzter Sekunde verhindert. Die dramatischen Klänge vom Klavier erhöhten dabei die Spannung. Romantische Klänge untermalten die Schlussszene. 
 
Das Publikum honorierte diesen Kunstgenuss mit viel Applaus und 210 Euro Spendeneinnahmen für die Vereinsarbeit.
 
Liebes Publikum – Vielen Dank fürs Lachen, Klatschen und Spenden!!!
 
Lieber Richard – Vielen Dank fürs Kommen, Spielen und Unterstützen!! Wir hoffen, wir sehen Dich bald in Halberstadt wieder mit einem weiteren Film und Deiner mitreißenden Klavierbegleitung!!
Bei der MMA bedanken wir uns für die Gastfreundschaft und die Hilfe!! Bei der Bibliothek “Heinrich Heine” Halberstadt bedanken wir uns für die Ausleihe der Leinwand!!

Richard Siedhoff mit einem weiteren Stummfilm live in Halberstadt zu erleben!!!

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Die Konzertreihe „Noten für Begegnungen“ des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V. geht weiter.

Richard Siedhoff live am Klavier

zum Stummfilm »SAFETY LAST!« / »AUSGERECHNET WOLKENKRATZER«

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Thrill-Comedy mit Harold Lloyd, USA 1923
Regie: Fred Newmeyer, Sam Tylor
Mit Harold Lloyd, ildred Davis, Noah Young, Bill Strother

16mm-Kopie, ca. 80 min.

Harold Lloyd in seinem bekanntesten Stummfilm! Der amerikanische Traum, versinnbildlicht am Aufstieg eines jungen Jedermanns an einer Hochausfassade. Als der Film 1923 in die Kinos kam, waren Krankenschwestern anwesend, um den vielen Ohnmachtsanfällen im Publikum bei zu kommen. Wer bei Sinnen blieb, lief dafür Gefahr, sich totzulachen.

Wann: Donnerstag, 10. November 2022

Wo: Moses-Mendelssohn-Akademie (Bakenstrasse 57, Halberstadt)

Beginn: 19.00 Uhr

 

Der Erlös ist für das internationale Projekt der Gedenkstätte „Tage der Begegnungen“ bestimmt.

 Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

 

Da gabs was auf die Ohren!

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Einen tollen Abend erlebten die rund 40 Gäste, die der Einladung des Vorstandes des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge am 16.09.2022  gefolgt waren, um das erste Konzert der Reihe “Noten für Namen” nach der Corona-Pandemie mitzuerleben.  

Grey Wolf und Alex Wurlitzer erfüllten die schöne Moritzkirche mit Blues- und Folkklängen. Verschiedene Gitarren, Mundharmonika, Steelguitar und die raue Stimme von Grey Wolf brachten vom ersten Ton an das Publikum in gute Stimmung. Die beiden Musiker, die schon vor einigen Jahren ein Benefizkonzert für den Förderverein gespielt hatten, harmonieren perfekt. Songs von J. Hendrix, Moddy Waters oder Jagger/Richards, Bob Dylan und Townes van Zandt u.a. erklangen, aber auch der Telephone Blues, den Pit Kyas alias Grey Wolf selbst mitkomponiert hat. Da wurde sogar ein brennendes Feuerzeug geschwenkt…! Es war einfach Klasse, die beiden über gut 2 Stunden zu erleben!

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Vielen Dank Pit und Alex für diesen besonderen, beschwingten und “bluesigen” Abend!!

Vielen Dank an die Kirchengemeinde der Moritzkirche, dass wir in dieser schönen Kirche Gast sein durften!!

Und vielen Dank, liebe Besucher, für die Spendenbereitschaft – das Benefizkonzert brachte 402,00  Spenden-Euro.

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Dieses Geld fließt in den Spendentopf für die Umgestaltung des südlichen Massengrabes auf dem Gedenkstättengelände. Auch dort sollen Namenstafeln für die ermordeten Häftlinge angebracht werden, um ihnen ihre Identität zurückzugeben. Der Förderverein unterstützt die Gedenkstätte bei der Umsetzung dieses Projektes mit bisher gesammelten Spenden und Spenden aus weiteren geplanten Aktionen.

Die nächste Benefizveranstaltung ist für den 10.11.2022 in der Moses-Mendelsohn-Akademie geplant. Richard Siedhoff, der dem Halberstädter Publikum bereits bekannte Stummfilmpianist, wird einen Stummfilm mit Livemusik am Klavier präsentieren. Weitere Informationen demnächst hier auf unserer Internetseite und auf Plakaten im Stadtgebiet.

(Text: Lucht/Rosenkranz, Fotos: Lucht)

 

 

Ankündigung: Benefizkonzert Grey Wolf und Alex Wurlitzer

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Herzlich laden wir alle Freunde und Unterstützer des Fördervereins und alle neugierigen Musikfreunde und Fans von

Grey Wolf und Alex Wurlitzer

zu unserem nächsten Benefizkonzert ein.

 

WANN: Am Freitag, 16.9.2022                         WO:  der Moritzkirche Halberstadt (Moritzplan 1 in Halberstadt)               BEGINN:. 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei, wir bitten um eine Spende am Ende des Konzerts, Sie unterstützen damit die anstehenden Projekte des Fördervereins.

 

 

Thumbnail Flyer-Benefiz-2-217x300 in Ankündigung: Benefizkonzert Grey Wolf und Alex Wurlitzer

Tage der Begegnung – 7. bis 10.4.2022

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Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins, hier findet Ihr das Programm der diesjährigen Tage der Begegnung. (Bitte Programm für eine vergrößerte Darstellung anklicken.)

Wir hoffen, wir sehen und gesund zu den Veranstaltungen.

Wichtiger Hinweis für die Hauptversammlung: Die Hauptversammlung findet im Hotel K6 (Spieglsbergeweg) statt (NICHT wie gewohnt im Kinosaal!)

 in Tage der Begegnung - 7. bis 10.4.2022

 in Tage der Begegnung - 7. bis 10.4.2022

 

Herzliche Grüße, der Vorstand des Fördervereins.