Förderverein Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge e.V.

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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“Kommunikation” – Jugendprojekt der 2. Generation zu den Tagen der Begegnung im April 2016

“DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR” -

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diese Aussage stellten die jugendlichen Gestalter der Gedenkaktion 2016 ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema „Kommunikation“.

Die Jugendlichen begrüßten die Gäste der Gedenkveranstaltung an der Treppe zum Mahnmal und baten sie, sich einen Aufkleber anzuheften. Darauf war  in 6 Sprachen diese Aussage zu lesen, eine Aussage, die alle Gäste vereinen sollte, die für alle Menschen ein Lebensgrundsatz sein sollte.

IMG 2018klein-300x225 in Kommunikation - Jugendprojekt der 2. Generation zu den Tagen der Begegnung im April 2016 Begrüßung der Gäste

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An der diesjährigen Aktion, die an den 6 Massengräbern für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge gezeigt wurde, beteiligten sich Maximilian Friedrich und Sanja Kappe vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium Halberstadt, Laura Kranovski und Leon Jänichen von der Sekundarschule Hagenberg Gernrode sowie Esther Feistauer, eine ehemalige Schülerin der Berufsbildenden Schulen „Geschwister Scholl“ in Halberstadt. Zur inhaltlichen Vorbereitung, die bereits im Januar begann, trugen außerdem Toralf Nickerl, Dominik Gerlach und Lisa Witzel bei, alle drei hatten bei der Gedenkaktion 2015 mitgemacht.

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Vorbereitung der Aktion

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Zu Beginn der Aktion zitierten die jungen Leute hinter und vor dem Gräberfeld aus Zeugnissen von Lagerüberlebenden. In der Auseinandersetzung mit diesen Texten wurde insbesondere auf drei Aspekte eingegangen:

1. „Kommunikation als Überlebenshilfe im Lager“

In diesem Zusammenhang stellten die Jugendlichen anhand der Aussagen des Franzosen Hélie de Saint Marc fest, dass sich die Häftlinge aus 23 Nationen nur in der primitiven Sprache des Lagers mit einfachen Worten wie „essen, schlafen, Kälte, Hunger, Angst“ verständigen konnten. Und der Italiener Dino Burelli berichtete, dass es die gemeinsamen Gebete waren, die ihm halfen, ums Überleben zu kämpfen, während der als Sanitäter eingesetzte Lette Miervaldis Berzins-Birze versuchte, jeden Häftling im Krankenrevier in seiner Heimatsprache zu begrüßen, was den Kranken zwar nicht half, jedoch in ihnen ein Gefühl von Beistand erwecken sollte.

IMG 1979klein-300x225 in Kommunikation - Jugendprojekt der 2. Generation zu den Tagen der Begegnung im April 2016 Beginn der Aktion

2. „Kommunikation im Lager”

Der französische Überlebende Georges Petit, der seit 1994 an den jährlichen „Tagen der Begegnung“ teilnimmt und seitdem schon mit Teilnehmern zahlreicher Gedenkaktionen ins Gespräch kam, beschrieb die „Lagersprache“ als einen Jargon aus deutschen Satzfetzen vermischt mit russischer und polnischer Gossensprache, die jeder der Häftlinge zu akzeptieren hatte, obwohl das Verwenden dieser Sprache letztendlich auch eine Form des Verfalls jedes Einzelnen verkörperte. Dem Italiener Dino Burelli zufolge war das Hauptthema jeglicher Kommunikation im Lager – wenn die ausgezehrten Häftlinge überhaupt die Kraft zum Reden fanden – das Essen, um das angesichts des ständigen Hungers alle Gedanken kreisten. Der Pole Edmund Wojnowski dagegen beschrieb  noch eine ganz andere Art von Verständigung: „Mein Bettnachbar sagt kein Wort. Aber ich höre, dass er atmet, also lebt.“ Miervaldis Berzins-Birze schilderte darüber hinaus auch die Entwürdigung der Häftlinge, wenn den Toten die Häftlingsnummer auf das Bein geschrieben wurde – denn „Namen hatten im Lager keine Bedeutung.“ Dieser Aspekt spielte auch bei der Auswahl des Ortes für die Gedenkaktion eine große Rolle. Die Jugendlichen wählten dafür das Gräberfeld aus, da dort inzwischen 623 Namenstafeln durch den Förderverein angebracht worden sind, um den  in sechs Massengräbern Verscharrten ihre Identität zurückzugeben.

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3. „Kommunikation nach der Befreiung”

Vielen Überlebenden bereitete nach der Befreiung das Sprechen über das im Lager Erlebte große Probleme, denn „… man muss wissen, Worte waren schwer zu finden… Hunger haben, geschlagen werden, arbeiten… Diese Worte hatten nicht mehr dieselbe Bedeutung für den Überlebenden und seine Umwelt. So haben die meisten von uns geschwiegen.“ wie es der Franzose Roger Leroyer erklärt. In der Auseinandersetzung mit den Texten Leroyers fanden die jugendlichen Aktionsteilnehmer auch heraus, dass es „deutsche Jugendliche, die etwas wissen wollten…“ waren, die ihn dazu brachten, sein Schweigen zu brechen.

Die Feststellung, dass die Würde der Häflinge im Konzentrationslager Tag für Tag und Stunde für Stunde auf schlimmste Weise verletzt wurde, machte den Aktionsteilnehmern  in aller Dringlichkeit deutlich, dass das verhängnisvolle Geschehen im Lager nicht vergessen werden darf. Gleichzeitig wurde ihnen aber auch bewusst, dass wir alle heute dafür verantwortlich sind, dass die Menschenwürde nicht nur als Artikel 1 auf dem Papier des Grundgesetztes stehen darf, sondern im täglichen Leben für alle Menschen Gültigkeit besitzen muss.

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In den Sprachen deutsch, französisch, russisch, italienisch, holländisch und polnisch hatten die Jugendlichen stellvertretend für alle im Lager gesprochenen Sprachen den Satz DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR!  auf ein großes Transparent drucken lassen. Auch akustisch forderten die Aktionsteilnehmer in allen sechs Sprachen diesen Satz ein, bevor sie das Spruchband  hinter dem Gräberfeld – für alle Gäste sichtbar– ausrollten, um das Gräberfeld trugen und davor ablegten.

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Im Anschluss daran kommunizierten die jungen Leute, was für sie persönlich zur Würde des Menschen gehört. Max forderte u.a. eine freie Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichgestellt sein sollten und jeder Mensch lieben können sollte, wie und wen er möchte. Laura und Leon drangen auf körperliche Unversehrtheit und Meinungsfreiheit, und Sanja verlangte für jeden Menschen Respekt, Akzeptanz sowie die Sicherstellung von grundlegenden Bedürfnissen wie Essen, Schlafen oder auch hygienischer Standards. Und   Esther verband die Würde des Menschen mit dem Recht auf freies Bewegen.

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Dann wurde – wieder in den Sprachen deutsch, französisch, russisch, italienisch, holländisch und polnisch – der Satz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR mit einem Fragezeichen versehen, denn in Vorbereitung des Projektes hatten die Jugendlichen festgestellt, dass nicht für alle Menschen die Menschenwürde gesichert ist. Für die Millionen Flüchtenden vor Kriegen und für Menschen in vielen Staaten unserer Erde, auch in unserem eigenen Land, ist die Einhaltung der Menschenwürde bei weitem nicht immer selbstverständlich. Aus diesem Grund beendeten die Jugendlichen ihre Aktion mit folgender Aussage:

„Wir brauchen JEDEN! damit dieser Satz keine Illusion bleibt. Wir laden Sie alle dazu ein, Ihre Gedanken zur Menschenwürde aufzuschreiben und an die Pinnwand zu heften.“

An der Pinnwand standen die Aktionsteilnehmer mit Stiften und Papier bereit, so dass jeder Gast der Gedenkveranstaltung seine Gedanken in Worte fassen und neben den Äußerungen der Jugendlichen anbringen konnte. Dabei ergaben sind zahlreiche Gespräche zwischen den Projektteilnehmern und Gästen, insbesondere der Gruppe der 2. Generation, die sich bei den Akteuren der Aktion herzlich bedankten.

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Kommunikation per Pinnwand

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Das Spruchband wird für eine gewisse Zeit am Gräberfeld befestigt bleiben und die Pinnwand im Verwaltungsgebäude der Gedenkstätte lädt alle Besucher herzlich dazu ein, eigene Gedanken zur WÜRDE DES MENSCHEN zu formulieren.

IMG 2262klein-300x225 in Kommunikation - Jugendprojekt der 2. Generation zu den Tagen der Begegnung im April 2016 Spruchband am GräberfeldIMG 2105klein-225x300 in Kommunikation - Jugendprojekt der 2. Generation zu den Tagen der Begegnung im April 2016  Pinnwand im Verwaltungsgebäude

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Toller Stummfilmabend bringt 315 Euro Spenden

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Ein Klang- und Seherlebnis der besonderen Art “Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem guten Geschmack” – so begrüßte die Vorsitzende des Fördervereins Hanka Rosenkranz die Gäste, die in die Moses-Mendelssohn-Akademie in Halberstadt gekommen waren, um den Stummfilmpianisten Richard Siedhoff zu erleben, der den Stummfilm “Der General” mit Buster Keaton am Klavier begleitete. Und es war nicht zu viel versprochen, in der Tat war es ein besonderes Klang- und Seherlebnis. Die Musik, die die dramatischen und komischen und auch nachdenklichen Szenen des Filmes poentiert untermalte, brachte die im Film erzählte Geschichte akustisch zur vollen Geltung.

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Buster Keaton rettet als passionierter Lokführer in einer rasanten Verfolgungsjagd seine von feindlichen Spionen entführte Lokomotive, genannt “General”. Gerettet wird auch seine große Liebe Annabell, die mit samt dem “General” versehentlich gleich mit entführt worden war. Das ganze spielt im amerikanischen Bürgerkrieg der 1860er Jahre und bietet vor dem ernsten Hintergrund viel Slapstik und komische Momente. Das Publikum lachte herzlich über Buster Keaton und applaudierte Richard Siedhoff heftig, der auch noch eine kleine Zugabe im Gepäck hatte. Die wenigen Texteinblendungen in englischer Sprache übersetzte Katja Rudloff, so dass auch dieses typische Element eines Stummfilms für jeden Gast eindeutig verständlich wurde.
Richard wechselte in einer kleinen Pause die Filmrollen, denn “Der General” war auf 2 Filmrollen gebannt. Die Pause nutzte das Publikum wie schon vor Beginn der Filmvorführung, um nochmals Getränke zu erwerben, denn mit einem Gläschen Rotwein war das Hör- und Seherlebnis nochmal so schön.

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Nach einer kleinen Zugabe spendete das Publikum insgesamt 315,00 Euro für neue Namenstafeln, ein wirklich schöner, besonderer Abend mit einem guten Beitrag für den ernsten Zweck. Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung bei der Moses-Mendelssohn-Akademie und im besonderem bei Frau Wohlmann. Ein herzliches Dankeschön gilt ebenfalls der Stadtbibliothek “Heinrich Heine” Halberstadt. Und natürlich bedanken wir uns bei Katja Rudloff und Richard Siedhoff für dieses amüsante Klang- und Seherlebnis.

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Veranstaltungsankündigung „Noten für Namen” mit dem Stummfilmpianisten Richard Siedhoff, live am Klavier zum Stummfilm “Der General” mit Buster Keaton

 

 

Dieses ganz besondere Hör- und Seherlebnis findet am 20. 11.2015  um 19.00 Uhr in der Moses-Mendelssohn-Akademie Halberstadt, Rosenwinkel 18 statt.

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Seit 2011 veranstaltet der Förderverein Gedenkstätte Langenstein Zwieberge e.V. die Konzertreihe „Noten für Namen“, deren Besucher gebeten werden, Bank-Noten für den Guss von Namenstafeln zu spenden, um den Opfern des KZ Langenstein-Zwieberge ihre Identität zurückzugeben.

Zur 7. Veranstaltung dieser Reihe freuen wir uns auf den Stummfilmpianisten Richard Siedhoff aus Weimar, der den Stummfilm „Der General“ mit Buster Keaton mit eigenen Kompositionen und konzipierten Improvisationen am Klavier vertont vorstellen wird.

Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Anfertigung weiterer Namenstafeln wird gebeten.

 

6. Konzert der Reihe „Noten für Namen“ am 25.9.2015 in der St. Andreaskirche Halberstadt

 

Sanfte Töne und bittere Erinnerung

Von Renate Petrahn

 

Schade, dass nicht mehr Besucher der Einladung zum Benefizkonzert „Noten für Namen“ gefolgt waren. Der Chor Cantare aus Langenstein und Christel Trausch gestalteten am vergangenen Feitag  in der St.-Andreas-Kirche einen besinnlichen und vor allem kontrastreichen Abend. Einen Abend, der bewusst zum Atemholen und zur Reflexion über die Gegenwart aufforderte.

Dem Konzert hatte Chorleiterin Heidi Godulla den programmatischen Namen gegeben „Lieder zur Nacht“. Der musikalische Bogen spannte sich von klassisch bis modern, von kirchlich geprägter Musik bis hin zu deutschen und internationalen Volksliedern. Doch das wohlige Gefühl von Geborgenheit und des zur Ruhekommens, das die Musik (unter anderem „Nun ruhen alle Wälder“, „Mondnacht“, „Der Mond ist aufgegangen“) durch die geschulten, sanften und durchweg vierstimmig singenden Chormitglieder auf den Zuhörer überträgt, hält nicht lange an. Es wird zerrissen durch die Worte von Christel Trausch.DSCF2010a-300x225 in 6. Konzert der Reihe „Noten für Namen“ am 25.9.2015 in der St. Andreaskirche Halberstadt  DSCF2008a-300x225 in 6. Konzert der Reihe „Noten für Namen“ am 25.9.2015 in der St. Andreaskirche Halberstadt

Mit einer Stimme, deren Skala von warmherzig, kämpferisch und ungeduldig reicht, holt sie mit ihren biographisch geprägten Prosastücken die Zuhörer in die komplexe Gegenwart zurück. Sie erzählt von ihrer Flucht aus Gumbinnen im Jahr 1944, da war sie zehn Jahre alt, der schwierigen Integration im Deutschland der Mitvierziger Jahre, dem Angekommensein und schließlich von der Hoffnung, dass „der Friede der Sieger bleibt“.

Andere Sätze wie „Flucht ist kein Verreisen von einem Ort zum Anderen“ und „Wir hatten gedacht, die letzten Flüchtlinge aller Zeiten gewesen zu sein“ verhaken sich im Kopf der Anwesenden und lassen sehr gegenwärtige Bilder entstehen.

Die etwa 60 Zuhörer dankten Sängerinnen und Schriftstellerin mit herzlichem Beifall für den Abend, dessen Botschaft sie mit nach Hause nehmen. Und die nach dem Wunsch von Hanka Rosenkranz, der Vorsitzenden des Fördervereins der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge, sie in ihrem Handeln leiten möge. Insgesamt 547,50 Euro wurden nach dem Konzert für das Projekt „Noten für Namen“ gesammelt.

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Bücherflohmarkt 2015 – Trotz grosser Hitze 359 € für weitere Namenstafeln

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Aus Anlass des jedes Jahr in Halberstadt stattfindenden Töpfermarktes „Ton am Dom“ organisierte auch in diesem Jahr der Vorstand unseres Fördervereins einen Bücherflohmarkt, dessen Erlös für die Anfertigung weiterer Namenstafeln an den Gräbern von Langenstein-Zwieberge verwendet wird.

Unter dem Motto „Bücher für Namen“ wurde für interessierte Leseratten wieder ein reich bestückter Büchertisch vor dem Halberstädter „Gleimhaus“  aufgebaut. Unterstützt beim Verkauf und beim Schleppen der Bücherkisten wurden die vollständig anwesenden Vorstandsmitglieder (sogar André Baud war extra aus Frankreich angereist) durch Torsten Langer, Winnie Bennedsen, Anne Fliege, Jürgen Rosenkranz, Toralf Nickerl und Hans Güttel. Letzterer hatte sogar gemeinsam mit seinem Sohn Andreas ein Werbeplakat mit Informationen zum Bücherflohmarkt und zu unserer Sammelaktion für Namenstafeln entworfen und gedruckt. 

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Unser Angebot setzte sich aus Bücherspenden zusammen, die uns zum großen Teil bereits im letzten Jahr zur Verfügung gestellt wurden, die wir vorsortiert hatten und die auf dem Dachboden unseres Beiratsmitgliedes Rainer Neugebauer überwintern durften. So hieß es für alle zunächst erst einmal Bücherkisten schleppen, bis am Samstag, pünktlich um 11 Uhr, alles für den Besucheransturm vorbereitet war. Da der Wetterdienst Sonne und Hitze vorausgesagt hatte, standen nicht nur Sonnenschirme parat, sondern auch ein mit kühlem Wasser gefülltes Planschbecken, in dem sich unsere Kundschaft die Füße kühlen konnte, auch Vorstand und Helfer nutzten diese Abkühlung.

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Leider blieb der große Besucheransturm aus. Es war einfach zu heiß und darum machten sich nur Wenige an diesem Wochenende zum Domplatz auf. Aber mit denen, die trotzdem kamen, gab es interessante Gespräche: über Bücher, über Langenstein-Zwieberge – und über das Wetter. Am Sonntag musste der Stand leider bereits gegen 15 Uhr geschlossen werden, da ein Wärmegewitter über Halberstadt hereinbrach.

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Letztendlich klingelten 335 € in unserer Spendenkasse, so dass sich das Schwitzen doch gelohnt hat. Und wie im letzten Jahr bedanken wir uns ganz herzlich beim Team des „Gleimhauses“,  das uns nicht nur Platz für unsere Bücherkisten, sowie Tische und Stühle für den Stand zur Verfügung stellte, sondern auch durch persönliche Bücherkäufe unsere Spendenkasse füllte. Weitere 24 kamen nachträglich durch weitere Verkäufe und Verkäufe an ein Halberstädter Antiquariat hinzu.

 

 

Gedenkaktion April 2015 “70 Jahre Todesmarsch”

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EIN ZEICHEN DER HOFFNUNG“ –

Gedenkaktion zu den Tagen der Begegnung 2015 in der Gedenkstätte für die Opfer des KZ Langenstein-Zwieberge

Und nun ein Zeichen der Hoffnung“ – mit diesem auf Französisch, Lettisch, Englisch und Deutsch gesprochenen Satz endete die Gedenkaktion 2015, die Schüler und junge Erwachsene zum Thema „Todesmarsch“ auf dem ehemaligen Appellplatz, auf dem dieser Marsch vor 70 Jahren seinen Anfang genommen hatte, gestalteten.

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70 Tauben flogen auf dieses Zeichen hin mit lauten Flügelschlägen über die Köpfe der Überlebenden Georges Petit aus Frankreich und Ryszard Kosinski aus Polen sowie aller anderen Gäste aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Lettland, Polen, den USA und Deutschland, die sich zu den „Tagen der Begegnung“ eingefunden hatten.

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Die Protagonisten der Gedenkaktion, die diese nach einer Idee der Gruppe der 2. Generation umgesetzt hatten, kamen auch in diesem Jahr wieder aus der Harzregion. Esther Feistauer und Toralf Nickerl, ehemalige Schüler der Berufsbildenden Schulen „Geschwister Scholl“ Halberstadt, die inzwischen studiert haben und im Arbeitsleben stehen, nahmen zum wiederholten Male am Projekt teil. Konstantin Greubel von den Halberstädter BbS „Geschwister Scholl“ dagegen engagierte sich ebenso wie die Gernröder Schüler der Sekundarschule „Hagenberg“: Lisa Witzel, Lukes Jänecke und Hendrik Münch sowie die Schüler des Blankenburger Gymnasiums „Am Thie“: Johannes W. Kelle, Tino Wils Langner, Kristian Stamm und Dominik Gerlach zum ersten Mal für dieses jährlich wiederkehrende Projekt zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Gemeinsam hatten sich die jungen Leute zunächst mit der Geschichte des KZ Langenstein-Zwieberge und Zeitzeugenberichten von Überlebenden des Todesmarsches auseinandergesetzt und versucht zu verstehen, wie sinnlos und grausam dieser letzte Versuch der Nationalsozialisten und SS-Bewacher war, den Gefangenen ihre Würde und ihr Leben zu nehmen, um noch möglichst viele Zeugen ihrer Greueltaten zu beseitigen.

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Für die szenische Darstellung des Themas stellten die Jugendlichen im Vorfeld der Aktion weiträumig über den Appellplatz verteilt Schilder auf und versahen diese mit Ortsbezeichnungen, Fotos und Entfernungsangaben. Die Schilder zeigten exemplarisch Stationen des Todesmarsches, auf den ca. 3.000 Häftlinge des KZ Langenstein-Zwieberge ohne Ziel zwischen den Fronten hin und her getrieben wurden und den nur ca. 500 von ihnen überlebten.

Am Aktionstag selbst symbolisierten die jungen Leute, jetzt unterstützt durch französische Schüler aus der Harzer Partnerregion Belfort, die Bewegung der Häftlinge zwischen einzelnen Stationen des Marsches. An jeder Station zitierten sie prägnante Textpassagen von Überlebenden und entfernten sich schließlich, in Gruppen oder einzeln, immer weiter vom Ausgangspunkt, blieben stehen, gingen weiter oder blieben gänzlich zurück. Ihre Texte wurden von Esther und Toralf aufgenommen und – durch ein Mikrophon verstärkt – als Echo der Häftlingsstimmen wiederholt. Zum Schluß kehrten alle Jugendlichen auf unterschiedlichen Wegen wieder zum Ausgangspunkt zurück, um mit einer Schweigeminute der Opfer des Todesmarsches zu gedenken.

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Aber die jungen Leute richteten ihren Blick nicht ausschließlich auf die Vergangenheit, sondern nahmen auch Bezug auf ihr eigenes Leben an diesem „12. April 2015“.

Mit prägnanten Schlagworten wie „Angst“, Vertreibung“, „Terror“, „55,2 Millionen Flüchtlinge“, „Syrien“, „Gier“, „Trauer“, „Hass“ oder „Ausbeutung“ wiesen sie auf die aktuellen Probleme in unserer Welt hin. Dass dies nicht die Welt ist, in der sie leben möchten, machten sie anschließend an Begriffen wie „Toleranz“, „Gastfreundschaft“, „Brot teilen“, „Hilfe“ oder „Liebe“ fest. Mit „Zivilcourage“, „Freundschaft“ und „Mut“ will jeder Einzelne von ihnen sich für „Freiheit“ und „Menschenrechte“ einsetzen und dafür, dass die Geschichte von Langenstein-Zwieberge nicht vergessen wird – damit die Welt von heute ein bisschen besser werde.

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70 Tauben ließen junge Franzosen und Deutsche, ein lettisches Mädchen und ein amerikanischer Junge über den einstigen Appellplatz fliegen – als Zeichen ihrer gemeinsamen Hoffnung auf eine bessere Welt.

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Klangkunstwerk mit Prypjat Syndrome alias Matthias Marggraff

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Alle Gäste, die am 30. Januar 2015 der Einladung des Fördervereins zum 5. Konzert der Reihe „Noten für Namen“ gefolgt waren und Matthias Marggraff im Halberstädter Gleimhaus live erlebten, erwartete ein außergewöhnliches Klangkunstwerk, dessen musikalische Anziehungskraft erstaunte und begeisterte.

Ungewöhnliche Töne entlockte der symphatische 28-Jährige aus Magdeburg im Verlaufe des Abends seinem Elektrocello durch Zupfen, Klopfen und Streichen, verfremdete sie mit Hilfe von Laptop und Loopstation, zeichnete sie während seines Spiels zusätzlich auf, spielte sie erneut ab oder unterlegte sie mit Effekten wie Hall und Echo.

Jeden einzelnen Track improvisierte der Klangkünstler dabei für seine Zuhörer neu, auch wenn er bestimmte Melodien oder Bruchstücke immer wieder aufgriff. Auf diese Weise verdichteten sich die Töne zu Bildern und verzauberten die Zuhörer. Man brauchte nur die Augen zu schließen und sich auf die sphärische Musik einzulassen – und wem das gelang, der wurde mit einer Reise in unglaublich faszinierende Klangwelten belohnt und zum Nachdenken und Träumen angeregt.

Der Förderverein dankt Matthias Marggraff sehr herzlich für diesen Kunstgenuss, der dem Verein Spendengelder in Höhe von 518 € für die Herstellung weiterer Namenstafeln eintrug.

Konzertankündigung “Noten für Namen” – 30. Januar 2015 im Gleimhaus “Prypjat Syndrome”

PRYPJAT SYNDROME-300x192 in Konzertankündigung Noten für Namen -  30. Januar 2015 im Gleimhaus Prypjat Syndrome

 

„Noten für Namen“ – Konzert mit Matthias Marggraff alias „Prypjat Syndrome“

30.01.2015 – 19.00 Uhr  Gleimhaus

Seit 2011 veranstaltet der Förderverein Gedenkstätte Langenstein Zwieberge e.V. die Konzertreihe „Noten für Namen“, deren Besucher gebeten werden, Bank-Noten für den Guss von Namenstafeln zu spenden, um den Opfern des KZ Langenstein-Zwieberge ihre Identität zurückzugeben.

Zum 5. Konzert dieser Reihe, am 30.01.2015, um 19 Uhr im Gleimhaus,  freuen wir uns auf den Magdeburger Cellisten, Klang- und Improvisationskünstler Matthias Marggraff alias „Prypjat Syndrome“, der seinem Violoncello durch Zupfen, Klopfen und Streichen die interessantesten Töne entlockt, diese loopt und verfremdet und daraus höchst ungewöhnliche, doch unglaublich faszinierende atmosphärische Klangwelten erstehen lässt.

Eintritt: Um Spenden zur Anfertigung weiterer Namenstafeln wird gebeten.

 

 

 

830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln

Mit  LESE(N) ZEICHEN setzen –

unser Bücherflohmarkt des Fördervereins wurde  ein voller Erfolg.  836 EURO  Spenden für weitere Namenstafeln für die  Opfer des ehemaligen KZ Langenstein – Zwieberge konnten eingeworben werden..

 

P1000436-150x112 in 830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln         P1000434-112x150 in 830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln     P1000431-150x112 in 830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln

Unser Aufruf an die Mitglieder und Förderer des Vereins, Bücher  für einen Bücherflohmarkt zu spenden, wurde mit überwältigender Resonanz  erhört, so dass wir mit dem Sortieren der in den letzten Wochen  abgegebenen Bücher kaum nachkamen. Krimis, Romane, Kinder- und Sachbücher, Ratgeber,  Bildbände usw. – ein breites Spekturm guter Bücher wartete am 5. und  6. Juli an unserem Stand vor dem Gleimhaus auf interessierte Leser. Viele  Besucher der Veranstaltung „Ton am Dom“ in Halberstadt machten an unserem  Bücherstand halt, um besonders günstig ein Buch zu erwerben.

Es  machte bei bestem Sommerwetter viel Spaß, mit den Leuten ins Gespräch zu  kommen, ihnen beim Stöbern zuzuschauen oder eine Leseempfehlung zu geben. Manch  ein Käufer war richtig glücklich über seinen guten „Fang“.
Jeder Buchkäufer  bekam als Dankeschön ein Lesezeichen, auf dem anhand der Bilder erkennbar war,  dass er sein Geld für die Anbringung neuer Namenstafeln in  Langenstein-Zwieberge ausgegeben hat. Und so gab oft den einen oder  anderen Spenden-Euro zusätzlich zum günstigen Angebot: ALLE BÜCHER 1 EURO  und BILDBÄNDE 3 EURO
Einheimische wie Gäste der Stadt haben unsere Aktion  wohlwollend unterstützt, mancher wollte mehr zur Geschichte des ehemaligen  Konzentrationslagers erfahren.

Ein ganz großer Dank gilt den  Mitarbeitern des Literaturmuseum Gleimhaus für die Unterstützung unserer Aktion.

Herzlichen Dank sagen wir auch all den Spendern der vielen guten Bücher.

Unser Büchervorrat ist noch nicht ganz aufgebraucht. Am 6./7. September 2014 wollen wir zum Altstadtfest in Halberstadt nochmals  Bücher unter dem Motto “Mit LESE(N) ZEICHEN setzen” verkaufen, um  weitere Namenstafeln zu finanzieren.
Vielleicht schaffen wir den  “Tausender“.

Hanka Rosenkranz
Fördervereinsvorsitzende

 

P1000435-102x150 in 830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln    P1000432-150x112 in 830 Euro beim Bücherflohmarkt für neue Namenstafeln